Niklas Mitteregger

österreichischer Schauspieler und Musiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Niklas Mitteregger (* 1991 in Graz, Österreich) ist ein österreichischer Schauspieler und Musiker. Er ist vor allem durch seine Theaterarbeit am Residenztheater München sowie als Mitglied der Band NITSCH bekannt.

Ausbildung und künstlerische Karriere

Mitteregger absolvierte von 2015 bis 2019 sein Schauspielstudium am renommierten Mozarteum Salzburg (Thomas-Bernhard-Institut). Bereits während des Studiums arbeitete er mit namhaften Regisseuren wie Matthias Hartmann, Volker Lösch und Anita Vulesica zusammen und spielte in Produktionen wie Clavigo, Safe Places und Medea am Theater am Kunstquartier Salzburg.[1]

Nach dem Studium erhielt Mitteregger Auszeichnungen beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender, darunter den Ensemble-Preis und den Preis der Studierenden. In der Spielzeit 2018/2019 war er am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert. Seit der Spielzeit 2019/2020 ist er festes Ensemblemitglied am Residenztheater München, wo er in zahlreichen Inszenierungen auf der Bühne stand, darunter Woyzeck, Götz von Berlichingen, Schiffbruch der Fregatte Medusa und Agnes Bernauer.[2]

Zu seinen Film- und Fernsehrollen zählen unter anderem der Kinofilm Last Song for Stella und Auftritte in deutschen Fernsehproduktionen wie Tatort München.[3][4][5] Neben seiner Schauspielkarriere ist Niklas Mitteregger auch als Musiker aktiv. Er ist Mitglied der Band NITSCH, die 2022 gemeinsam mit Nick McCarthy (ehemals Franz Ferdinand) und dem Produzenten Emin Corrado gegründet wurde. Die Band steht beim Label Staatsakt unter Vertrag. Die Debütsingle Mutant Funk erschien 2022, gefolgt von weiteren Veröffentlichungen wie Is ok, Ende der Welt und Ich kann nicht mehr.

Theater (Auswahl)

Mozarteum Salzburg

Meraner Festspiele (Südtirol)

Düsseldorfer Schauspielhaus

  • 2018: Abiball (als Benno, Abiturient). Von Lutz Hübner und Sarah Nemitz. Inszenierung: Robert Lehniger
  • 2019: Mann ist Mann (als Galy Gay, ein irischer Packer / Jeraiah Jip). Von Bertolt Brecht. Inszenierung: David Schnaegelberger

Residenztheater München

Filmographie (Auswahl)

Film

Fernsehen

Auszeichnungen

  • 2018: Ensemble-Preis beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender
  • 2018: Preis der Studierenden beim Bundeswettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender[49]
  • 2024: Nominierung für den Förderpreis beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.
  • 2025: Förderpreis für besondere schauspielerische Begabung und Leistung beim Kurt-Meisel-Preis der Freunde des Residenztheaters e. V.[50][51]

Einzelnachweise

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