Niko Stoifberg
Schweizer Autor
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Werdegang
Stoifberg wuchs in Emmenbrücke auf. Er studierte in Fribourg und Lausanne Anglistik, Germanistik und Journalismus. Stoifberg arbeitete als Briefträger, Kellner, Journalist, Weinhändler und Werbetexter, bevor er 2007 als Editor zu getAbstract kam, wo er bis heute tätig ist.
Stoifbergs erste Buchpublikation war 2012 Das Blaue Büchlein, eine Sammlung von Aphorismen, die zuvor in der Kolumne Vermutungen im null41 Kulturmagazin publiziert worden waren. 2019 erschien bei Nagel & Kimche sein Debütroman Dort, der auf einem Albtraum beruht und sich mit Schuld und Gerechtigkeit beschäftigt.[1] Dort wurde für den Franz-Tumler-Literaturpreis nominiert und für seinen „sprachlichen Sog“ gelobt.[2][3] 2025 erscheint im selben Verlag Stoifbergs zweiter Roman Abglanz, die Geschichte zweier konkurrierender Künstlerinnen.[4]
Neben seinen Büchern hat Stoifberg auch Kolumnen, Essays und Kurzgeschichten veröffentlicht, unter anderem für die Luzerner Zeitung, Das Magazin, Merum und Diogenes. Sein TEDx-Auftritt «Stop Buying Stuff» verschaffte ihm Aufmerksamkeit als Konsumkritiker.[5]
Werke
- Das Blaue Büchlein. 366 Vermutungen. Der Gesunde Menschenversand, Luzern 2012. ISBN 978-3-905825-41-1
- Dort. Roman, Nagel & Kimche, Zürich 2019. ISBN 978-3-312-01120-9
- Der Verflossene. Kurzgeschichte, in: Mit Schuss. Geschichten vom Wintersport und Après-Ski. Diogenes, Zürich 2023. ISBN 978-3-257-24721-3
- Abglanz. Roman, Nagel & Kimche, Zürich und Hamburg 2025. ISBN 978-3-312-01412-5