Nikolai Nikolajewitsch Gussakow

sowjetischer Nordischer Kombinierer From Wikipedia, the free encyclopedia

Nikolai Nikolajewitsch Gussakow (russisch Николай Николаевич Гусаков; * 14. Mai 1934 in Petrosawodsk; † 14. Dezember 1991 in St. Petersburg) war ein sowjetischer Nordischer Kombinierer.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Nikolai Gussakow
Voller Name Nikolai Nikolajewitsch Gussakow
Николай Николаевич Гусаков
Nation Sowjetunion Sowjetunion
Geburtstag 14. Mai 1934
Geburtsort Petrosawodsk, Karelische ASSR
Größe 170 cm
Sterbedatum 14. Dezember 1991
Sterbeort St. Petersburg, Russland
Karriere
Verein CSKA Leningrad
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Nationale Medaillen 1 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille ? × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze 1960 Squaw Valley Einzel
Sowjetische MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 1958 Einzel
Silber 1960 Tomsk Einzel
 
Schließen

Werdegang

Gussakow, der mit der Olympiasiegerin Marija Gussakowa verheiratet war, trat im Rahmen der Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina d’Ampezzo erstmals international in Erscheinung. Im Einzelwettkampf von der Normalschanze und über 15 Kilometer belegte er einen starken siebten Rang. Im Februar 1957 erreichte er bei den Salpausselkä-Skispielen in Lahti den dritten Platz.[1] An selber Stelle wurde er bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1958 Achter. Darüber hinaus gewann er 1958 den Kombinationswettkampf der internationalen Skiwettkämpfe in Le Brassus vor Gunder Gundersen.[2] Seinen größten Erfolg feierte er bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley, als er die Bronzemedaille gewann. Dabei fiel besonders seine Laufleistung auf, die nach dem zehnten Platz beim Spezialsprunglauf für seinen Erfolg maßgeblich war. Im Jahr 1961 wurde Gussakow der erste nicht-skandinavische Athlet, der beim Holmenkollen-Skifestival in Oslo gewinnen konnte. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1962 in Zakopane erlief er sich den 30. Rang. Nur knapp verpasste er hingegen als Vierter bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck die Medaillenränge.

Auf nationaler Ebene gewann er 1958 den sowjetischen Meistertitel. 1960 wurde er in Tomsk Zweiter hinter Dmitri Kotschkin.[3]

Nach seinem Tod im Jahr 1993 wurde Gussakow auf dem Sandfriedhof in seiner Geburtsstadt begraben.[4] Im Oktober 2013 wurde für ihn ein Denkmal in Petrosawodsk eingeweiht.[4]

Statistik

Teilnahmen an Olympischen Winterspielen

Weitere Informationen Jahr und Ort, Einzel NK ...
Jahr und Ort Einzel NK
ItalienItalien 1956 Cortina d’Ampezzo07.
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 1960 Squaw Valley03.
OsterreichÖsterreich 1964 Innsbruck04.
Schließen

Teilnahmen an Nordischen Skiweltmeisterschaften

Weitere Informationen Jahr und Ort, Einzel NK ...
Jahr und Ort Einzel NK
Finnland 1958 Lahti08.
Polen 1962 Zakopane30.
Schließen

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI