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Nikolaj Peters

dänischer Tier- und Stilllebenmaler sowie Radierer From Wikipedia, the free encyclopedia

Nikolaj Peters (geboren 10. Juni 1766 in Friedrichstadt; gestorben 10. Januar 1825 in Flensburg) war ein dänischer Tier- und Stillleben-Maler sowie Radierer.

Leben

Peters war ein Sohn und Schüler des in Friedrichstadt tätigen dänischen Tierstilllebenmalers Hermann Peters (1742–1805)[1] und ein Bruder des Landschaftsmalers Jacob Peters. Um 1787 absolvierte er zunächst eine Ausbildung in einer Zinngießerei und studierte anschließend vier Jahre lang an der Kunstakademie Kopenhagen bei Nicolai A. Abildgaard.[2] Seine ersten Werke schuf Peters in Friedrichstadt, bevor er ab 1791 in Kopenhagen wirkte.[1] Er betätigte sich zunächst als Wandermaler und bereiste die Herzogtümer Schleswig und Holstein. 1810 zog er mit Hilfe seines Gönners, des Überseekaufmanns Andreas Christiansen, nach Flensburg, wo er 1825 im Alter von 58 Lebensjahren starb.[2] Peters war auch als Schauspieler und Dichter tätig.

Werke (Auswahl)

Zeichnungen von Peters finden sich im Kopenhagener Kupferstichkabinett.[1]

  • um 1792: Selbstbildnis mit Palette (Kunsthalle zu Kiel, Graphische Sammlung)
  • 1794: Rotkehlchen
  • 1796: Die Familie des Vollmacht Hansen in des Staatsstube
  • 1796: Im Hause des Kirchspielvogts Jochims (Privatbesitz)
  • 1801: Blick über die Treene auf die Hinterstadt
  • um 1815: Stilleben mit Fischen (Museumsberg Flensburg)
  • um 1820: Stilleben (Museumsberg Flensburg)
  • 1824: Im Hühnerhof
  • Aufgehängter Fisch, o. J. (Kunsthalle zu Kiel, Graphische Sammlung)

Schriften

  • als Nicolaes Peters: Allerhand aus der linken Tasche eines Malers. Von einem Freunde der Wahrheit. Bechtold, Schleswig (Altona) 1794.

Literatur

Einzelnachweise

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