Nina Kunz (Autorin)
Schweizer Journalistin, Kolumnistin und Schriftstellerin
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Nina Kunz (* 3. April 1993 in Zürich) ist eine Schweizer Journalistin und Kolumnistin.
Leben
Kunz wuchs in Zürich auf und studierte an der Universität Zürich Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Während des Studiums gehörte sie der Redaktion der Zürcher Studierendenzeitung an. Anschliessend arbeitete sie als Volontärin bei der WOZ und der Neuen Zürcher Zeitung.[1]
Seit 2017 schreibt sie Essays und Interviews für Das Magazin und veröffentlichte dort bis 2022 eine zweiwöchentliche Kolumne.[2] Ihre Texte erscheinen unter anderem in der Zeit und dem Zeit Magazin. Ihr 2021 bei Kein & Aber erschienenes erstes Buch Ich denk, ich denk zu viel enthält eine Sammlung ihrer Texte unter anderem zu den Themen Leistungsdruck, Internet und Patriarchat.[3] Das Buch stand über ein Jahr in der Sachbuch-Bestsellerliste der Schweiz.[4][5]
In den Jahren 2018 und 2020 wurde sie bei der Online-Abstimmung des Schweizer Journalist zur Kolumnistin des Jahres gewählt.[6][7]
Seit 2024 ist sie festes Mitglied der Kritikrunde des Literaturclubs im SRF.[8]
Gemeinsam mit der Dramaturgin Miriam Ibrahim organisierte sie von 2022 bis 2024 eine Lesereihe am Schauspielhaus Zürich.[8] Zudem moderiert sie regelmäßig Gespräche mit Autorinnen und Autoren, darunter Deborah Levy, Luisa Neubauer und Michelle Steinbeck.[9][10][11]
Werke
- Ich denk, ich denk zu viel. Kein & Aber, Zürich 2021, ISBN 978-3-0369-5843-9.
Weblinks
- Publikationen von und über Nina Kunz (Autorin) im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek