Nina Larsson
schwedische Politikerin
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Nina Therese Larsson (* 28. September 1976 in Trollhättan) ist eine schwedische Politikerin der Liberalen (Liberalerna) und ist seit 2025 Gleichstellungsministerin in der Regierung Kristersson.

Leben
Larsson wurde in Trollhättan geboren, zog aber im Alter von drei Jahren um und wuchs in Värmland auf.[1] Von 1999 bis 2001 studierte sie an der Försvarshögskolan in Solna und erwarb dort einen Bachelorabschluss in Militärwissenschaften.[2] Anschließend war sie als Offizierin in den schwedischen Streitkräften tätig und diente 2003/2004 im Kosovo.[3]
Von 2006 bis 2014 war Larsson Mitglied des schwedischen Reichstags für die damalige Folkpartiet liberalerna, die heutigen Liberalen.[4] Sie vertrat den Wahlkreis Värmlands län und war im Parlament in verschiedensten Ausschüssen vertreten.[5] Von 2010 bis 2014 war sie Parteisekretärin der Liberalen.[4]
Nach ihrem Ausscheiden aus dem Reichstag war Larsson in verschiedenen Funktionen außerhalb der Parteipolitik tätig. Von 2016 bis 2019 leitete sie den Erwachsenenbildungsverband Studieförbundet Vuxenskolan. Danach arbeitete sie von 2019 bis 2024 als Beraterin beziehungsweise leitende Mitarbeiterin beim Unternehmen 4C Strategies, das unter anderem im Bereich Risiko- und Krisenmanagement tätig ist.[6][7] 2024 wurde sie Mitglied im Verwaltungsrat der schwedischen Entwicklungsagentur Sida. Zum Jahreswechsel 2024/2025 übernahm sie die Geschäftsführung der Knowit Dataunit AB, eines Tochterunternehmens des IT-Beratungsunternehmens Knowit mit Bezug zum Verteidigungssektor.[8]
Am 1. April 2025 wurde Larsson nach dem Rücktritt von Paulina Brandberg zur Ministerin für Gleichstellung und das Arbeitsleben in der Regierung von Ministerpräsident Ulf Kristersson berufen.[4][2] Im Zuge einer Regierungsumbildung am 28. Juni 2025 wurde ihr Ressort verändert; seither ist sie ausschließlich Gleichstellungsministerin, während arbeitsmarktpolitische Zuständigkeiten an den neu ernannten Arbeitsmarktminister Johan Britz übergingen.[9]