Nina Lykke (Geschlechterforscherin)

schwedische Hochschullehrerin und Feministin From Wikipedia, the free encyclopedia

Nina Lykke (* 1949 in Kopenhagen) ist eine dänische Kultur- und Geschlechterwissenschaftlerin. Ihre Forschung konzentriert sich auf feministische Theorie, Intersektionalität und Kulturwissenschaften.

Biografie

Nina Lykke studierte Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit ihren ersten Veröffentlichungen im Jahr 1974 beschäftigte sie sich mit dem Verständnis von Geschlecht, Körper, Technologie, Natur und Kultur aus einer feministischen Perspektive. Sie erhielt 1981 an der Universität Kopenhagen den Grad mag.art. (mit einer deutschen Promotion vergleichbar) in vergleichenden Literaturwissenschaften. 1992 erhielt sie mit einer Dissertation zum Thema Feminismus und Psychoanalyse einen dänischen (höheren) Doktorgrad.[1]

Von 1984 bis 1999 war sie Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung an der Syddansk Universitet, dem ersten seiner Art in Dänemark, und erhielt 1986 den Titel einer außerordentlichen Professorin. Im Jahr 1999 wurde sie zur Professorin für Geschlechterwissenschaften an der schwedischen Universität Linköping berufen, wo sie auch als Direktorin des Geschlechterwissenschaftsprogramms wirkte. Sie erhielt 2008 den Titel eines Distinguished Professor.[2]

Ihr wurde im Jahr 2016 die Ehrendoktorwürde der Universität Karlstad verliehen.[3]

Schriften

Einzelnachweise

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