Nina Roza
Kanadisches Filmdrama (2026)
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Nina Roza ist ein kanadisches Filmdrama von Geneviève Dulude-De Celles aus dem Jahr 2026. In der Hauptrolle ist Galin Stoev als Mihail zu sehen. Die kanadisch-italienisch-belgisch-bulgarische Koproduktion hatte im Februar 2026 im Wettbewerb der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) ihre Weltpremiere. Die kanadische Premiere ist für den 24. April 2026 vorgesehen.[1]
| Film | |
| Titel | Nina Roza |
|---|---|
| Produktionsland | Kanada, Italien, Belgien, Bulgarien |
| Originalsprache | Bulgarisch, Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 103 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Geneviève Dulude-De Celles |
| Drehbuch | Geneviève Dulude-De Celles |
| Produktion | Fanny Drew, Sarah Mannering |
| Musik | Joseph Marchand |
| Kamera | Alexandre Nour Desjardins |
| Schnitt | Damien Keyeux |
| Besetzung | |
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Handlung
Das Video eines 8-jährigen Wunderkindes auf dem Gebiet der Malerei verbreitet sich viral im Internet, was die Aufmerksamkeit eines Sammlers erregt. Er schickt Mihail aus Quebec nach Bulgarien, um die Werke des Mädchens zu begutachten. Er kehrt zum ersten Mal in 30 Jahren in sein Heimatland zurück. Dort muss er sich auch den Geistern seiner Vergangenheit stellen.[2]
Hintergrund
Regisseurin Dulude-De Celles habe insgesamt sechs Jahre an diesem Filmprojekt gearbeitet.[3] Eigenen Aussagen zufolge habe sie die Geschichte eines tatsächlichen Mal-Wunderkinds aus Australien, Aelita Andre, zur Filmerzählung inspiriert, die ihre erste Ausstellung im Alter von 2 Jahren hatte. An der Erzählung habe sie auch die innere Zerrissenheit Mihails interessiert, der als Emigrant in Kanada lebt. Sie habe mit 21 an einer französischsprachigen Schule in Rumänien unterrichtet und sei dort auf junge Menschen getroffen, die sich entschlossen hatten, nach Kanada auszuwandern oder kurz vor der Abreise waren.[2]
Die Weltpremiere von Nina Roza erfolgte am 16. Februar 2026 im Rahmen der 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Dort ist der Film in den Hauptwettbewerb eingeladen. Nina Roza konkurriert im Wettbewerb um den Goldenen Bären, den Hauptpreis der Berlinale.[4] Er ist der zweite Langspielfilm von Regisseurin Geneviève Dulude-De Celles.[5] Sie wurde für ihren Debütfilm Une Colonie im Jahr 2019 bereits in der Sektion Kplus für den besten Spielfilm mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet, ihr Kurzfilm The Cut erhielt einen Preis beim Sundance Film Festival 2014.[2] Den kanadischen Verleih übernimmt Entract Films, den internationalen Vertrieb die in Brüssel ansässige Firma Best Friend Forever.[6]
Auszeichnungen
- 2025: Urban Post First Look Award bei den Locarno Pro Industry Awards des Locarno Film Festivals[7]
- 2025: Jannuzzi Smith Award bei den Locarno Pro Industry Awards Locarno Film Festivals[7]