No Turning Back (Film)
Film von Steven Knight (2013)
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No Turning Back (Originaltitel Locke) ist ein Drama des britischen Regisseurs Steven Knight. Abgesehen von Tom Hardy als Ivan Locke treten die restlichen Figuren nur aus dem Off in Erscheinung.
| Film | |
| Titel | No Turning Back |
|---|---|
| Originaltitel | Locke |
| Produktionsland | Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2013 |
| Länge | 85 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Steven Knight |
| Drehbuch | Steven Knight |
| Produktion |
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| Musik | Dickon Hinchliffe |
| Kamera | Haris Zambarloukos |
| Schnitt | Justine Wright |
| Besetzung | |
Originalsprecher:
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Die Weltpremiere fand 2013 beim Filmfestival von Venedig außerhalb des Wettbewerbs statt. No Turning Back lief am 19. Juni 2014 in den deutschen Kinos an.
Handlung
Der Bauleiter Ivan Locke erfährt einen Tag, bevor er die Betonage eines außerordentlich großen Fundaments in Birmingham überwachen muss, dass Bethan, eine frühere Kollegin, mit der er vor sieben Monaten einen One-Night-Stand hatte, einen vorzeitigen Blasensprung erlitt. Der als äußerst erfahren und verlässlich geltende Locke entschließt sich, am Abend nicht zu seiner Familie zu fahren, mit der er ein wichtiges Fußballspiel ansehen wollte, sondern nach London, um bei der Geburt seines Kindes anwesend zu sein. Aus diesem Grund wird er am Morgen auch nicht auf der Baustelle anwesend sein können.
Der Film zeigt ausschließlich, wie Locke während der Fahrt von Birmingham nach London diverse Telefongespräche führt: mit seinem Vorgesetzten und seinem Polier und Assistenten Donal, um die Vorbereitung der Betonage zu organisieren, mit seiner Ehefrau Katrina, um ihr den Seitensprung zu beichten, und mit Bethan, um ihr für die Geburt Mut zu machen. Außerdem spricht er in der Vorstellung zu seinem Vater, der ihn als Kind verlassen hat und den er erst in seinen frühen Zwanzigern getroffen hat.
Im Zuge seiner zweistündigen Fahrt nach London wird er entlassen, durch seine Ehefrau aus dem eigenen Haus geworfen und muss Donal unterstützen, der auf der Baustelle mehrere Rückschläge erleidet. Kurz vor dem Erreichen des Krankenhauses erfährt er von der erfolgreichen Geburt seines Kindes.
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 91 %[2] |
| Metacritic (Metascore) | 83/100[3] |
| AllMovie |
Der Film wurde von der Kritik gefeiert, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes fast ausschließlich wohlwollende Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.[2] Metacritic ermittelt aus den vorliegenden Bewertungen „Einhelliges Lob“.[3]
Des Weiteren wurde der Film bei den folgenden Auszeichnungen berücksichtigt:
- British Independent Film Awards 2013
- Best Screenplay: Steven Knight
- Nominierungen:
- Best Actor: Tom Hardy
- Best Technical Achievement: Justine Wright – Schnitt
- Göteborg Film Festival 2014
- Nominierung für International Debut Award: Steven Knight
- Sydney Film Festival 2014
- Nominierung für Best Film: Steven Knight
- Europäischer Filmpreis 2014
- Jurypreis – Bester Schnitt
- Nominierungen:
- Beste Regie
- Bester Darsteller (Tom Hardy)
- Bestes Drehbuch