Noah Sebastian
US-amerikanischer Sänger und Songwriter
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Leben
Noah Sebastian wuchs in Richmond, Virginia auf. Seine Familie bestand aus seiner Mutter und seinen Großeltern. Im Alter von 15 Jahren verließ er sowohl die Schule als auch sein Zuhause und zog bei Freunden ein.[1]
Er erzählte Crunchyroll, dass er normalerweise Animes schaut; als Kind hat er Naruto gesehen und wurde ein Fan der Serie. Er erwähnte auch Elfen Lied als eine seiner Lieblingsserien. Auf die Frage, wie dies seine Musik beeinflusst habe, sagte er, dass er in Suffocate, einer Zusammenarbeit mit dem EDM-Künstler Kayzo, ein Zitat aus Naruto verwendet hat.[2]
Karriere
2007–2016: Coverbands und Anfänge von Bad Omens
Im Alter von zwölf Jahren trat Sebastian einer Enter-Shikari-Coverband bei. Inspiriert von den Bands The Plot in You und Beartooth begann er im Alter von 16 Jahren zu lernen, wie man Musik komponiert und produziert.[3] 2013 verließ er die Band, in der er als Gitarrist in Washington, D.C. spielte und gründete Man Vs. Self, welche später zu Bad Omens umbenannt wurde.[4] Nach einer Demoaufnahme boten Sumerian Records der Gruppe einen Vertrag an und Sebastian rekrutierte ein komplettes Lineup für die Band.[3] Nach der Veröffentlichung der Singles Glass Houses und Exit Wounds ging die Gruppe 2016 auf ihre erste Tour. Ihre Nachfolgesingle The Worst in Me erreichte kurz nach ihrer Veröffentlichung eine Million Streams.[5]
Seit 2017: Bad Omens
Im Juni 2023 trat Sebastian zusammen mit Joel Madden im Artist Friendly Podcast auf.[6] Im Oktober mussten Bad Omens aufgrund von Sebastians gesundheitlichen Problemen Live-Auftritte absagen.[7] Auf der gemeinsamen Tournee von Bad Omens mit Bring Me the Horizon im Jahr 2024 kam er während ihrer Show auf die Bühne, um zusammen mit Oliver Sykes Antivist zu singen.[8][9]
Musikstil und Komposition
Sebastian schrieb Bad Omens größten Hit Just Pretend, der viral ging und von der RIAA mit Platin ausgezeichnet wurde. Er führte auch die Regie bei dem zugehörigen Musikvideo.[10][11] Er meinte, dass der Song ursprünglich auf satirische Weise geschrieben wurde, um die Formel eines erfolgreichen Songs zu erfüllen – was ironischerweise auch geschah. Der Gesang gefiel ihm jedoch und Bad Omens passten den Song an die Band an.[12][13][14]
In einem Interview mit dem Kerrang! Magazin erklärte er, dass er Musik auf der Grundlage dessen produziert, was ihm gefällt, und nicht auf der Grundlage dessen, was erfolgreich ist, und dass er versucht, Musik zu machen, die sich von anderen Bands unterscheidet.[15] Für den NME sagte der autodidaktische Sänger, dass er sich während der COVID-19-Pandemie bemüht hat, seine Gesangsfähigkeiten zu verbessern und deshalb The Death of Peace of Mind um den Gesang herum produziert wurde.[14] Noah Sebastian hat eine Tenor-Stimme.
Das selbstbetitelte Album von Bad Omens wurde oft mit Bring Me the Horizons Sempiternal verglichen. Sebastian zählte Sempiternal zusammen mit dessen Nachfolger That’s the Spirit sowie weiteren gemeinsamen Einflüssen zu seinen Inspirationsquellen.[16][17]
Diskografie
Bad Omens
Gastauftritte
- 2019: Lucifena – Falling
- 2019: Psyrus – Nutcase
- 2020: Kayzo – Suffocate
- 2022: Scary Kids Scaring Kids – The Dark
- 2022: Thousand Below – Hell Finds You Everywhere
- 2023: The Word Alive – One of Us
- 2024: Too Close to Touch – Novocaine
- 2025: Corey Taylor – Dust in the Wind
