Noga (Film)
Deutsch-israelischer Dokumentarfilm von Jono Bergmann und Benji Bergmann (2026)
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Noga ist ein deutsch-israelischer Dokumentarfilm von Jono Bergmann und Benji Bergmann aus dem Jahr 2026 über die israelische Sängerin Noga Erez.
| Film | |
| Titel | Noga |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland, Israel, Österreich, USA |
| Originalsprache | Englisch, Hebräisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 96 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Babka |
| Stab | |
| Regie | Jono Bergmann
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| Drehbuch | Jono Bergmann
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| Produktion | Jono Bergmann
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| Musik | Martina Eisenreich |
| Kamera | Roei Morad |
| Schnitt | Yonatan Weinstein |
| Besetzung | |
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Inhalt
Die israelische Sängerin Noga Erez bereitet sich 2022 mit ihrem Partner Ori Rousso auf ein Konzert vor. Man sieht sie beim Proben mit den Tänzern und bei Auftritten. Dabei ist die Kamera stets in Bewegung und zeigt die Bewegung von Noa und die Reaktionen des Publikums. Zwischen den Auftritten sitzt sie mit Ori zusammen und arbeitet an neuen Liedtexten. Dabei liegt eine Spannung im Raum und Ori wirft ihr vor, dass sich die feministischen Texte gegen ihn richten würden. Während der Tournee zu ihrem Album KIDS nimmt die Spannung zwischen den beiden zu und auch die Frage nach eigenen Kindern drängt sich immer wieder in den Vordergrund.

Kurz vor Ende der Tour kommen die beiden wieder zusammen und sie arbeiten wie befreit an ihrer gemeinsamen Musik. Auf diesem Höhepunkt wird Noga 2023 mit den Protesten in Israel gegen die Justizreform konfrontiert. Von verschiedenen Seiten wird sie aufgefordert, Stellung zu beziehen. Sie äußert sich zurückhaltend, spielt aber bei Demos und tritt dort öffentlich auf. Dazu beschreibt sie den schwierigen Spagat israelischer Künstler zwischen den verfeindeten Lagern, nicht aufgerieben zu werden.
Im Oktober desselben Jahres kommt es zum Terrorangriff auf Israel durch die Hamas. In der Folge trifft sich Noga mit Überlebenden und spricht ihnen Mut zu. Außerdem komponiert sie das Lied Come Back Home, mit dem sie sich für eine Rückkehr der israelischen Geiseln einsetzt. Im Jahr 2024 bringt sie ihr drittes Album Vandalist heraus und will zu einer weltweiten Tournee aufbrechen. Allerdings werden ihre Konzerte immer wieder mit der Begründung abgesagt, sie sei Israelin. Auch in Interviews wird sie wiederholt nach der politischen Situation befragt und versucht, sich stattdessen auf ihre Musik zu konzentrieren. Sie verweist darauf, dass sie sich bereits regierungskritisch geäußert habe und dennoch boykottiert werde. Während der Tour zeigt sich ihre Schwangerschaft, wodurch sich ihre Beziehung zu ihrem Partner verbessert und sie befreiter wirkt. Bei einem letzten Konzert appelliert sie für Frieden in der Welt und spricht sich gegen Boykotte von Künstlern aus.
Produktion
Der Film feierte beim Tribeca Film Festival 2026 Premiere[1] und feierte beim Filmfest München Deutschlandpremiere.[2] Der Film soll am 13. August in die deutschen und am 21. August in die österreichischen Kinos kommen.[3]
Auszeichnungen (Auswahl)
- 2026: Cinecopro-Nominierung beim Filmfest München
Weblinks
- Offizielle Website
- Noga bei IMDb
- Noga im Lexikon des internationalen Films
- Noga beim Österreichischen Filminstitut