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Nord bei Nordwest – Das dritte Grab

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Nord bei Nordwest – Das dritte Grab ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2026. Es handelt sich um die dreißigste Folge der ARD-Kriminalfilmreihe Nord bei Nordwest mit Hinnerk Schönemann, Jana Klinge und Marleen Lohse in den Hauptrollen. Regie führte Greta Benkelmann nach einem Drehbuch von Niels Holle.[1] Die Folge war ab 24. August 2026 in der ARD-Mediathek zu sehen und hatte ihre Premiere am 27. August 2026 im Ersten.

TitelDas dritte Grab
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Länge90 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 30 der Reihe Nord bei Nordwest
Titel Das dritte Grab
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Triple Pictures GmbH
Regie Greta Benkelmann
Drehbuch Niels Holle
Produktion Seth Hollinderbäumer, Joshua Lantow, Oliver Behrmann
Musik Stefan Hansen
Kamera Philip Jestädt
Schnitt Tina Freitag
Premiere 27. Aug. 2026 auf Das Erste
Besetzung
Episodenliste
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Handlung

Auf dem Schwanitzer Friedhof entdeckt Mehmet Ösker ein frisch zugeschüttetes Grab und informiert daraufhin den Friedhofsverwalter Dirk Eilers. Dieser setzt wiederum Hauke Jacobs und Hannah Wagner in Kenntnis, nachdem er in der Grabstätte einen selbst gezimmerten Sarg entdeckt hat. Jacobs und Wagner finden darin die Leiche des Kfz-Mechanikers Olaf Dannenberg, der mit Eilers gut bekannt war. Anhand von Blutspuren am Sargdeckel vermutet Jacobs, dass Dannenberg lebendig begraben wurde. Der Forensiker Puttkammer bestätigt diese Hypothese nach der Untersuchung des Leichnams.

Da auf dem Holzkreuz über der Grabstätte das Wort „Mörder“ steht, gehen Jacobs und Wagner davon aus, dass Dannenberg aus Rache für einen von ihm begangenen Mord sterben musste. Im Laufe der Geschichte bestätigt sich dieser Verdacht: Dannenberg hat vor vielen Jahren gemeinsam mit der Bäuerin Brigitte Grimm und dem Friedhofsverwalter Dirk Eilers den Schwanitzer Martin Kappes ermordet. Kappes’ damalige Geliebte Ulrike Seewald, deren Sohn Malte der leibliche Sohn von Kappes ist, will sich nun rächen, indem sie die drei Täter auf dieselbe Weise tötet, auf die einst auch Kappes sterben musste: Sie sollen lebendig begraben werden.

Nachdem am folgenden Tag auch Brigitte Grimm, die Eilers zuvor eine Waffe zur Selbstverteidigung gegeben hat, tot in einem Grab gefunden wird, macht sich Dirk Eilers überstürzt auf den Weg nach Hause. Dort wird er beinahe zum dritten Opfer von Ulrike und Malte Seewald. Bevor Malte ihm jedoch ein Schlafmittel verabreichen kann, erschießt Eilers ihn. Anschließend fährt Eilers zu Ulrike Seewald und tötet auch sie. Dabei wird er von Hauke Jacobs überrascht. Eilers schlägt Jacobs bewusstlos und begräbt ihn kurzerhand lebendig in jenem Grab, das ursprünglich für Eilers selbst vorgesehen war.

In einem Traum wird Jacobs daraufhin von Jule Christiansen und Hannah Wagner gewarnt. Er erwacht, kann sich jedoch nicht aus dem Grab befreien. Hannah Wagner hat unterdessen gemeinsam mit dem ehemaligen Schwanitzer Polizisten Lorenz Hummel die Zusammenhänge aufgedeckt. Zusammen mit Jule Christiansen, Lorenz Hummel und Martin Puttkammer gelingt es ihr schließlich, Jacobs rechtzeitig zu retten.

Hintergrund

Nord bei Nordwest – Das dritte Grab wurde vom 27. April bis 27. Mai 2025 auf Fehmarn und Umgebung sowie in und um Hamburg gedreht.[1]

Rezeption

Einschaltquote

Die Erstausstrahlung von Nord bei Nordwest – Das dritte Grab am 27. August 2026 im Ersten, erreichte 6,64 Millionen Zuschauer und damit einen Marktanteil von 34,3 Prozent, in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen waren es 1,20 Millionen (Marktanteil 19,2 Prozent).[2]

Kritik

Rainer Tittelbach von tittelbach.tv gab auf seiner Seite 4,5 von 6 Sternen und schrieb: „Wie bei den meisten seiner Geschichten („Frau Irmler“, „Canasta“, „Haare? Hartmann!“) setzt Autor Holle auch bei diesem morbiden Racheplot auf eine launige Mixtur aus skurrilen Figuren und schwarzem Humor.“[3]

Tilmann P. Gangloff schrieb auf evangelisch.de: „Es ist wie stets ein großes Vergnügen, diesem Trio zuzuschauen, zumal alle drei ihre Rollen mit einem subtilen Humor versehen. Die Nebenfiguren sind dagegen mit etwas gröberen Strichen gezeichnet. Das gilt diesmal vor allem für den weinerlichen Friedhofsverwalter Eilers, der von Trauer über Verzweiflung bis hin zur Wut alle möglichen auch körpersprachlich erkennbaren Emotionen durchläuft, aber dank Arnd Klawitter dennoch nie zur Karikatur wird.“[4]

Einzelnachweise

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