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Nou Barris

Stadtbezirk von Barcelona From Wikipedia, the free encyclopedia

Nou Barris ist ein Stadtbezirk von Barcelona im Nordosten der katalanischen Hauptstadt mit rund 165.000 Einwohnern (Stand: 2016).[1]

Die 13 Nachbarschaften von Nou Barris
Das ehemalige Institut Mental de la Santa Creu i de Sant Pau, 1889 als Krankenhaus für (damals sogenannte) Geisteskranke eröffnet und 1987 geschlossen, ist heute der Sitz der Bezirksverwaltung.
Lage von Nou Barris im Stadtgebiet von Barcelona

Das Gebiet des Stadtbezirks gehörte ursprünglich zu den Nachbarorten Horta (heute Horta-Guinardó) und Sant Andreu.[2] Die weiträumige Besiedelung erfolgte erst in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren. Durch eine Einwanderungswelle aus anderen Teilen Spaniens kamen wohnungssuchende Arbeiter in den Bezirk. Zu der Zeit war das Leben in Nou Barris sehr bescheiden.[3]

Der Name „Nou Barris“ bedeutet wörtlich „9 Nachbarschaften“ und bezieht sich auf die Anzahl der Wohngebiete, die dieser Stadtteil bei seiner Gründung 1984 hatte.[4] Heute ist der Stadtbezirk Nou Barris in 13 Nachbarschaften unterteilt:[5]

Weitere Informationen Code, Name ...
Nachbarschaften in Nou Barris
Code Name Einwohner
(2016)[1]
Fläche
(ha)
Einwohnerdichte
(Personen/ha)
44 Vilapicina i la Torre Llobeta 25.522 56,7 450,1
45 Porta 24.567 84,1 292,1
46 El Turó de la Peira 15.373 35,4 434,3
47 Can Peguera 2.216 12,0 184,7
48 La Guineueta 15.050 61,1 246,3
49 Canyelles 6.925 79,3 87,4
50 Les Roquetes 15.428 64,2 240,3
51 Verdun 12.261 23,7 517,3
52 La Prosperitat 26.166 59,5 439,8
53 La Trinitat Nova 7.259 56,0 129,6
54 Torre Baró 2.795 176,8 15,8
55 Ciutat Meridiana 10.055 35,5 283,2
56 Vallbona 1.354 59,8 22,6
VIII Nou Barris 164.971 804,1 205,1
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Sehenswürdigkeiten

Im Stadtteil Nou Barris liegen neben Wohngebieten auch mehrere Parks: der Parc de la Guineueta, der Parc del Turó de la Peira und der Parc de l’Aqüeducte. Besonders groß ist der Parc Central de Nou Barris. Dort befinden sich die Überreste der ehemaligen psychiatrischen Klinik „Hospital Mental de la Santa Creu“, die im 19. Jahrhundert vom Architekten Josep Oriol Bernadet erbaut wurde. Das Gebäude, in dem heute die Bibliothek und das Bezirksamt untergebracht sind, verfügt über einen Innenhof, der für Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.[6] Darüber hinaus gibt es in Nou Barris das im 19. Jahrhundert erbaute Aquädukt Ciutat Meridiana und das Castell de Torre Baró, eines der symbolträchtigsten Wahrzeichen des Bezirks.[3]

Commons: Horta-Guinardó – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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