Noé Roth
Schweizer Freestyle-Skier
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Noé Roth (* 27. Dezember 2000 in Baar) ist ein Schweizer Freestyle-Skier. Er startet in der Disziplin Aerials (Springen). Er ist dreifacher Weltmeister und gewann zweimal den Aerials-Weltcup (2019/20 und 2022/23).
| Noé Roth | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 27. Dezember 2000 (25 Jahre) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Baar, Schweiz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Grösse | 180 cm | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewicht | 68 kg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Aerials | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Freestyle Company Jumpin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 21. Februar 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Biografie
Roth stammt aus Baar im Kanton Zug. Seine Mutter Colette Roth-Brand war in den 1990er Jahren eine erfolgreiche Freestyle-Skierin, sein Vater Michel Roth ist langjähriger Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. In seiner Kindheit spielte Noé Roth zunächst Fussball, wechselte dann zum Gerätturnen und schliesslich zum Freestyle-Springen. Das Sommertraining bestreitet er jeweils im Jumpin-Wasserschanzenzentrum in Mettmenstetten.[1]
Als 15-Jähriger nahm Roth ab Januar 2015 an Europacup-Wettbewerben teil. Bereits ein Jahr später gelang ihm in Minsk der erste Podestplatz auf dieser Stufe. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2016, die ebenfalls in Minsk stattfand, gewann er die Bronzemedaille. In der Saison 2016/17 etablierte er sich endgültig im Europacup; mit einem Sieg und drei weiteren Podestplätzen entschied er die Disziplinenwertung für sich. Sein Debüt im Freestyle-Weltcup hatte er am 25. Februar 2017 in Minsk, wo er Platz 14 belegte. Mit guten Leistungen im Weltcup qualifizierte sich Roth für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, wo er auf Platz 16 sprang. Unmittelbar danach wurde er in Minsk Juniorenweltmeister.
Nach einem weiteren Europacupsieg zu Beginn der Saison 2018/19 trat Roth zur Weltmeisterschaft 2019 in Park City an. Dort gewann er als jüngster aller Teilnehmer überraschend die Bronzemedaille im Einzelwettbewerb sowie die Goldmedaille im erstmals ausgetragenen Teamwettbewerb (zusammen mit Carol Bouvard und Nicolas Gygax).[2] Eine Woche später gelang ihm am 16. Februar 2019 mit Platz drei in Moskau die erste Weltcup-Podestplatzierung. Zum Abschluss der Saison 2019/20 gewann er am 8. März 2020 in Krasnojarsk erstmals ein Weltcupspringen, womit er sich gleichzeitig den Sieg in der Disziplinenwertung sicherte.[3]
Am 20. Februar 2026 gewann der 25-Jährige mit seinem Back-Double-Full-Double-Full-Full olympisches Silber im Livigno Snow Park im Aerials.[4]
Erfolge
Olympische Spiele
- Pyeongchang 2018: 16. Aerials
- Peking 2022: 4. Aerials Mixed, 8. Aerials
- Mailand-Cortina 2026: 2. Aerials Mixed, 2. Aerials
Weltmeisterschaften
- Sierra Nevada 2017: 18. Aerials
- Park City 2019: 1. Aerials Teamwettbewerb, 3. Aerials Einzel
- Almaty 2021: 2. Aerials Teamwettbewerb, 7. Aerials Einzel
- Bakuriani 2023: 1. Aerials Einzel
- Engadin 2025: 1. Aerials Einzel, 3. Aerials Teamwettbewerb
Weltcupwertungen
Weltcup
Roth erreichte im Weltcup bisher 24 Podestplätze, davon 4 Siege:
| Datum | Ort | Land |
|---|---|---|
| 8. März 2020 | Krasnojarsk | Russland |
| 6. Februar 2021 | Deer Valley | USA |
| 22. Januar 2023 | Le Relais | Kanada |
| 13. März 2025 | Livigno | Italien |
Europacup
- Saison 2016/17, 2018/19, 2019/20, 2024/25: 1. Aerials-Disziplinenwertung
- 31 Podestplätze, davon 21 Siege
Juniorenweltmeisterschaften
- Minsk 2016: 3. Aerials
- Minsk 2018: 1. Aerials
Weblinks
- Noé Roth in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Profil bei Swiss-Ski
- Eintrag bei olympics.com
- Noé Roth in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)