Nur noch ein kleiner Gefallen

Film von Paul Feig (2025) From Wikipedia, the free encyclopedia

Nur noch ein kleiner Gefallen[2][3] (Originaltitel Another Simple Favor) ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2025 von Regisseur Paul Feig nach einem Drehbuch von Jessica Sharzer und Laeta Kalogridis mit Anna Kendrick und Blake Lively in den Hauptrollen. Der Film ist eine Fortsetzung von Nur ein kleiner Gefallen (2018).[4]

TitelNur noch ein kleiner Gefallen
OriginaltitelAnother Simple Favor
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Nur noch ein kleiner Gefallen
Originaltitel Another Simple Favor
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2025
Länge 120 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen
Stab
Regie Paul Feig
Drehbuch
Produktion
  • Paul Feig
  • Laura Fischer
Musik Theodore Shapiro
Kamera John Schwartzman
Schnitt Brent White
Besetzung
Synchronisation
Chronologie
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Paul Feig, Anna Kendrick, Blake Lively, Henry Golding, Bashir Salahuddin und Andrew Rannells am South by Southwest-Filmfestival 2025

Handlung

Nach der Haftstrafe von Emily Nelson alias Hope McLanden wegen Mordes an ihrer Zwillingsschwester Faith ist sie wieder auf freiem Fuß. Sie besucht eine Lesung der nunmehr als True-Crime-Autorin tätigen Stephanie Smothers, die damals zu ihrer Verhaftung beigetragen hat. Stephanie soll Trauzeugin bei Emilys Hochzeit mit Mafioso Dante Versano auf Capri werden.

Weil Stephanies Assistentin Vicky davon eine Werbewirkung erhofft, um die Buchverkäufe anzukurbeln, sagt Stephanie widerwillig zu. In Italien trifft sie Emilys Ex-Mann Sean wieder, mit dem sie eine Affäre gehabt hat. Emilys Mutter Margaret wurde von Dantes Mutter mitgebracht. Emilys Tante Linda ist ebenfalls vor Ort, sie war die Hebamme. Bald darauf werden Sean und Dante ermordet, Stephanie wird zur Hauptverdächtigen.[5]

Es stellt sich heraus, dass Emily und Faith nicht Zwillinge, sondern mit Charity Drillinge waren. Charity ist ebenfalls auf Capri. Linda hat Charity manipuliert, sich als Emily auszugeben, vor allem bei der Hochzeit mit Dante. Charity hat Sean, Dante und eine FBI-Agentin umgebracht. Dante war seit 15 Jahren mit dem Mann Matteo Bartholo zusammen, Emily wollte ihm mit der Hochzeit helfen, seine Homosexualität zu verbergen.

Am Ende erschießt Charity Linda und stößt sie die Klippe im Ort hinunter. Emily manipuliert nun Charity, die als Emily ins Gefängnis kommt. Stephanie schreibt ein neues Buch, das ein Bestseller wird.

Emily bekommt einen kleinen Auftrag von Dantes Mutter, da sie nun zur Familie gehört.

Besetzung und Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Arena Synchron. Dialogregie führte Pierre Peters-Arnolds, der auch das Dialogbuch schrieb.[6]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[6]
Emily Nelson / CharityBlake LivelyKaya Marie Möller
Stephanie SmothersAnna KendrickAnne Helm
Tante Linda McLandenAllison JanneySusanne von Medvey
Margaret McLandenElizabeth PerkinsLiane Rudolph
Sean TownsendHenry GoldingFabian Oscar Wien
Agent Irene WalkerTaylor OrtegaSarah Riedel
Dante VersanoMichele MorroneMarios Gavrilis
DarrenAndrew RannellsTobias Nath
Det. Antonio LuccheseMax MalatestaThomas Schmuckert
Det. SummervilleBashir SalahuddinChristoph Banken
Nicholas „Nicky“ Townsend-NelsonIan HoLudwig Ott
Portia VersanoElena Sofia RicciBettina Weiß
StacyKelly McCormackPatrizia Carlucci
VickyAlex NewellRubina Nath
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Produktion und Hintergrund

Der Film wurde von Feigco Entertainment und Lionsgate produziert, Produzenten waren Paul Feig und Laura Fischer.[7][8] Die Kamera führte John Schwartzman, die Montage verantwortete Brent White, die Musik schrieb Theodore Shapiro. Das Szenenbild gestaltete Martin Whist.[7][9] Die Dreharbeiten fanden im Frühjahr 2024 statt.[10][11]

Veröffentlichung

Premiere war am 7. März 2025 am South by Southwest (SXSW) Film & TV-Festival in Austin im US-Bundesstaat Texas.[4][8][12] Im April 2025 sind Vorstellungen beim Miami Film Festival geplant.[13]

Auf Prime Video wurde der Film am 1. Mai 2025 veröffentlicht.[3][8] Die deutsche Free-TV-Premiere erfolgte am 12. Juli 2026 auf ProSieben.[14]

Musik

Rezeption

Kritiken

Weitere Informationen Quelle, Bewertung ...
Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) 59 %[16]
Metacritic (Metascore) 54/100[17]
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Lutz Granert vergab auf filmstarts.de 2,5 von 5 Sternen. Vor allem die Spielfreude der beiden Hauptdarstellerinnen, einige scharf gewürzte Wortgefechte und die hübschen Originalschauplätze verliehen der Produktion einen soliden Unterhaltungswert. Darüber hinaus sei die Krimi-Komödie vor italienischer Urlaubskulisse allerdings etwas konstruiert geraten.[5]

Stefan Brüning bewertete den Film auf filmtoast.de ebenfalls mit 2,5 von 5 Punkten und meinte, wer den ersten Teil mochte, werde auch an der Fortsetzung Gefallen finden, wenn man über einige humoristische Entgleisungen hinwegsehen könne. Die beiden Hauptdarstellerinnen harmonierten erneut hervorragend und die malerischen Kulissen, untermalt von einem flotten Soundtrack, weckten die Lust auf den nächsten Sommerurlaub.[18]

derwatchdog.de (2,5 von 5 Sterne) schrieb, dass es die Fortsetzung versäume, das clever inszenierte Psychospiel fortzuführen. Die Kriminalgeschichte gleiche einem Cocktail aus Agatha Christie, Instagram-Glamour und Seifenoper, ambitioniert gemixt, doch ohne erzählerisches Feingefühl. Es fehle nicht an Einfällen, wohl aber an Takt. Statt Spannung dominiere Spektakel.[19]

Oliver Armknecht (6 von 10 Punkte) meinte auf film-rezensionen.de, dass der Film diesmal deutlich mehr Komödie als Thriller sei, verheddere sich auch in einer völlig bescheuerten Geschichte, die zu einer zu langen Laufzeit führe. Das spielfreudige Ensemble und das schicke Setting gleichen das zum Teil wieder aus.[20]

Die österreichische Programmzeitschrift TV-Media (drei von vier Punkte) befand, dass am Ende sich so oft geändert habe, wer mit wem unter einer Decke steckt, dass einem schwindelig werde. Doch das sei genau der Spaß an der Sache, zwar weniger perfide und überraschend als in Teil eins, dafür aber noch selbstironischer.[21]

Abrufe

Laut digital i wurde der Film im Mai 2025 von 1,536 Millionen deutschen Haushalten gesehen und lag damit hinter A Working Man (Prime Video) und Exterritorial (Netflix) auf Platz drei der meistgesehenen Streaming-Filme des Monats.[22]

Einzelnachweise

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