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Nymphaea sulphurea

Art der Gattung Seerosen (Nymphaea) From Wikipedia, the free encyclopedia

Nymphaea sulphurea ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Seerosen (Nymphaea) innerhalb der Familie der Seerosengewächse (Nymphaeaceae).[1] Diese Wasserpflanze kommt im südlichen Angola, in Sambia und der südlichen Demokratischen Republik Kongo vor.[1]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Nymphaea sulphurea

Illustration in Henry Shoemaker Conard: The waterlilies: a monograph of the genus Nymphaea.

Systematik
Ordnung: Seerosenartige (Nymphaeales)
Familie: Seerosengewächse (Nymphaeaceae)
Unterfamilie: Nymphaeoideae
Gattung: Seerosen (Nymphaea)
Untergattung: Nymphaea subg. Brachyceras
Art: Nymphaea sulphurea
Wissenschaftlicher Name
Nymphaea sulphurea
Gilg
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Beschreibung

Vegetative Merkmale

Nymphaea sulphurea ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Das Rhizom ist kegelförmig.

Die Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die Blattstiele sind 38–46 cm lang.[2] Die einfachen, ganzrandige Blattspreite ist bei einer Länge von 4,5–5,5 Zentimetern fast kreisförmigen bis breit-eiförmig.[2][3]

Generative Merkmale

Die zwittrigen Blüten weisen einen Durchmesser von 4,5–7 Zentimetern auf. Die lanzettlichen, spitz zulaufenden Kelchblätter[2] sind 2–3 cm lang und 1,5-1 cm breit. Die schwefel-gelben Blütenkronblätter sind 2,8-2 cm lang und 1,2-0,7 cm breit.[3] Die 40–50 Staubblätter haben hell-gelbe Staubbeutel. 12 bis 14 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen.[2]

Taxonomie

Das Typusexemplar wurde von Hugo Baum am 17. Januar 1900 in Minnesera gesammelt.[2]

Die Erstbeschreibung erfolgte 1903 durch Ernest Friedrich Gilg in O. Warburg: Kunene-Sambesi-Expedition. Kolonial-Wirtschaftliches Komitee, Berlin, S. 235.[1] Das Artepitheton sulphurea, vom lateinischen Wort sulphureus für „gelb“[4][5] und bezieht sich auf die Färbung der Blüte. Ein Synonym für Nymphaea sulphurea Gilg ist Nymphaea primulina Hutch.[1]

Lebensraum

Nymphaea sulphurea kommt in Flüssen, Seen, Tümpeln und in tieferen Gewässern vor.[6]

Gefährdung

In der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN wird eine ungenügende Datengrundlage genannt und deshalb ist Nymphaea sulphurea 2010 als DD = „Data Deficient“ verzeichnet. Es sollte ein aktuelles Monitoring erfolgen.[6]

Einzelnachweise

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