Oberer Kirchberg
Berg in Rheinland-Pfalz
From Wikipedia, the free encyclopedia
Der Obere Kirchberg ist ein 440 Meter hoher Berg im Pfälzerwald.
| Oberer Kirchberg | ||
|---|---|---|
| Ritterstein an der Nordwestflanke | ||
| Höhe | 440 m ü. NN | |
| Lage | Landkreis Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz, Schweigen-Rechtenbach | |
| Gebirge | Pfälzerwald | |
| Dominanz | 0,8 km → Reisberg (517 m)[1] | |
| Koordinaten | 49° 3′ 46″ N, 7° 54′ 18″ O | |
|
| ||
| Gestein | Buntsandstein | |
Geographie
Lage
Der Berg befindet sich in der Waldgemarkung der Ortsgemeinde Schweigen-Rechtenbach, deren Siedlungsgebiet sich mehrere Kilometer weiter ostsüdöstlich erstreckt. An seiner Westflanke entlang fließt das Buchbächel und an seiner Ostflanke der Buchbach.
Naturräumliche Zuordnung
- Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
- Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-saarländisches Schichtstufenland
- Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
- Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Wasgau
- Region 5. Ordnung: östlicher Teil des Wasgaus
Geschichte
An seiner Nordwestflanke befindet sich der Ritterstein 8, der die Aufschrift „Mundat-Hütte“ trägt. An seinem Standort stand einst eine Waldhütte.[2] Der Berg gehörte zum Mundatwald, den Merowingerkönig Dagobert oder Pippin der Ältere einst dem Kloster Weißenburg schenkte. An der Stelle, an der der Ritterstein steht, verlief nach dem Zweiten Weltkrieg die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, die Frankreich bis 1962 schrittweise nach Norden verschob und somit der Berg fortan unter französischer Hoheit war. 1990 ging das Gebiet an Deutschland zurück.[3]
