Obsession – Du sollst mich lieben
Film von Curry Barker (2025)
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Obsession – Du sollst mich lieben (Originaltitel Obsession) ist ein Horrorfilm von Curry Barker. Der Film mit Michael Johnston und Inde Navarrette feierte Anfang September 2025 beim Toronto International Film Festival seine Premiere. Der Kinostart in den USA erfolgte Mitte Mai 2026, in Deutschland ist er Ende Juni 2026 geplant.
| Film | |
| Titel | Obsession – Du sollst mich lieben |
|---|---|
| Originaltitel | Obsession |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Länge | 109 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Curry Barker |
| Drehbuch | Curry Barker |
| Produktion | James Harris, Christian Mercuri, Haley Nicole Johnson |
| Musik | Rock Burwell |
| Kamera | Taylor Clemons |
| Schnitt | Curry Barker |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Bear arbeitet gemeinsam mit seinem besten Kumpel Ian in einem Musikgeschäft. Schon seit Jahren ist er hoffnungslos in die schöne Nikki verliebt, hat bislang aber nie den Mut aufgebracht, ihr dies zu gestehen. Der Tod seiner Katze bringt ihn emotional durcheinander. Auf der Suche nach einem Geschenk für Nikki besucht er einen Kuriositätenladen und entdeckt dort ein altes Spielzeug namens „One Wish Willow“, das Wünsche erfüllen soll. Er kauft dieses und wünscht sich, dass Nikki ihn mehr liebt als alles andere auf der Welt.[2][3][4]
Produktion
Filmstab, Besetzung und Filmmusik

Regie führte der Social-Media-Comedian Curry Barker, der auch das Drehbuch schrieb und den Filmschnitt übernahm.[3][5] Er ist als eine Hälfte des Internet-Sketch-Duos „that's a bad idea“ berühmt geworden.[4] Zu seinen früheren Arbeiten gehören die Kurzfilme Real World, Meanwhile Outside the Bank und Drywall. Obsession ist Barkers zweiter Langfilm nach dem Found-Footage-Horrorthriller Milk & Serial aus dem Jahr 2024.[4]
Michael Johnston spielt Bear und Inde Navarrette sein Love-Interest Nikki.[2] Johnston ist bekannt aus der Fernsehserie Teen Wolf, Navarrette unter anderem aus der Fernsehserie Tote Mädchen lügen nicht. In weiteren Rollen sind Cooper Tomlinson als Bears bester Freund und Arbeitskollege Ian, Megan Lawless als seine gute Freundin Sarah, Andy Richter als Carter, Haley Fitzgerald als Vivian, Darin Toonder als Harry und Chloe Breen als Ruthie zu sehen.[4]
Die Filmmusik steuerte Rock Burwell bei, der Sohn von Carter Burwell. Obsession ist der erste Film, für den er die Musik komponierte. Das Soundtrack-Album mit insgesamt 26 Musikstücken wurde zum US-Kinostart von Back Lot Music als Download veröffentlicht.[6]
Marketing und Veröffentlichung
Die Premiere des Films fand am 6. September 2025 beim Toronto International Film Festival statt.[7] Im März 2026 wurde Obsession beim South by Southwest Film Festival gezeigt.[8] Im April 2026 wurde er beim Overlook Film Festival als Eröffnungsfilm gezeigt.[9] Ebenfalls im April 2026 wurde er beim International Istanbul Film Festival und beim Miami Film Festival, beim Panic Fest und beim Fantasy Filmfest im Rahmen der Fantasy Filmfest Nights gezeigt.[10][11][12] Ende April, Anfang Mai 2026 wurde er beim Atlanta Film Festival gezeigt und hiernach beim Seattle International Film Festival.[13][14] Die US-Vertriebsrechte sicherte sich Focus Features.[15] Dort war der Kinostart am 15. Mai 2026.[16] Im Mai 2026 wurde ein erster deutscher Trailer vorgestellt.[17] Am 25. Juni 2026 soll der Film in die deutschen Kinos kommen.[18][19]
Rezeption
Altersfreigabe, Kritiken und Einspielergebnis
In den USA erhielt der Film ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht.[20] In Deutschland wurde er von der FSK ab 16 Jahren freigegeben.
Von den bei Rotten Tomatoes aufgeführten Kritiken sind 95 Prozent positiv.[21] Bei Metacritic erhielt der Film einen Metascore von 81 von 100 möglichen Punkten.[22]

Matthias Holm schreibt in seiner Kritik für IGN, während im Mainstream-Horror aktuell so etwas wie eine Erkläritis herrsche, halte sich Obsession nicht lange mit großen Erläuterungen auf und baue vollkommen darauf, dass die Situation für alle Beteiligten seltsam, unangenehm und ungewöhnlich ist. Dieser Ansatz funktioniere einwandfrei. Immer wieder gebe es Hinweise darauf, dass wir es hier mit einer Welt zu tun haben, die deutlich größer ist und die definitiv in einem etwaigen Franchise noch ausgebaut werden kann. Doch statt mit einem Auge schon auf die Fortsetzung zu schielen, konzentriere sich die Geschichte komplett auf Bear und das Problem, das er verursacht hat. Wenig von dem, was Curry Barker hier zeigt, habe man nicht schon woanders gesehen, aber wie er zusammen mit Kameramann Taylor Clemons zum Beispiel Räume und Unschärfe nutzt, um eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen, sei eine Meisterklasse in Inszenierung. Dazu trage auch ein Stilmittel bei, das für einige in den Bereich Hit or Miss fallen könne und meint damit die starken tonalen Kontraste, bei der die Stimmung jederzeit kippen kann. Zu jeder Zeit könne alles passieren, weswegen auch die diversen Jumpscares im Gegenteil zu anderen Genrestreifen endlich mal wieder richtig fies und effektiv seien. Inde Navarette ergebe sich der Rolle als immer wahnsinniger werdende Frau mit voller Hingabe, und der schnelle Wechsel von manisch zu überfordert und wieder zurück jage einem den Schauer über den Rücken.[23]
Die weltweiten Einnahmen des Films aus Kinovorführungen belaufen sich auf 100,6 Millionen US-Dollar.[24]
Auszeichnungen
Miami Film Festival 2026
- Nominierung für den Jordan Ressler First Feature Award[25]
Overlook Film Festival 2026
- Auszeichnung als Bester Spielfilm mit dem Publikumspreis[26]
Seattle International Film Festival 2026
- Auszeichnung für die Beste Performance – Publikumspreis (Inde Navarrette)[27]
South by Southwest Film Festival 2026
- Nominierung für den Publikumspreis – Festival Favorites
Toronto International Film Festival 2025
- Auszeichnung mit People’s Choice Midnight Madness Award: First runner-up[28]
Weblinks
- Obsession – Du sollst mich lieben bei IMDb
- Obsession im Programm des Toronto International Film Festivals (englisch)