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Oertz W 8

Deutsches Marineflugzeug im Ersten Weltkrieg From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Oertz W 8 war ein deutsches Marineflugzeug im Ersten Weltkrieg. Da die Friedrich Krupp AG sie der Marine als Geschenk überließ, wurde sie auch als Krupp-Boot bezeichnet. Es gehörte zur Gruppe C der deutschen Militärflugzeuge im Ersten Weltkrieg (Zweisitzige Schwimmerflugzeuge und Flugboote mit einem MG), erhielt aber keine militärische Bezeichnung.[1]

Schnelle Fakten
Oertz W 8
Oertz W 8
TypFlugboot
Entwurfsland

Deutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller Oertz & Harder Yachtwerft
Erstflug 1916
Indienststellung 21. September 1916
Produktionszeit

1916

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Entwicklung

Die als Einzelexemplar gefertigte W 8 war der letzte von Max Oertz entwickelte Flugzeugtyp, der danach die Abteilung Flugzeugbau seiner Yachtwerft an Hansa-Brandenburg übergab. Die W 8 ähnelte der W 5 von 1914, besaß aber im Gegensatz zu dieser einen im Vergleich zum Oberflügel verkürzten Unterflügel, während die W 5 ein Doppeldecker gleicher Spannweite war. Der Prototyp wurde am 10. Dezember 1915 vom Reichsmarineamt bestellt, mit der Marine-Nummer 1157 am 31. August 1916 nach Warnemünde geliefert und am 21. September 1916 abgenommen.[2] Sie diente zur Küstenaufklärung- und Überwachung sowie als Schulflugzeug. Den Propeller lieferte die Firma Axial, der einen Durchmesser von 3,18 m bei einer Steigung von 2,65 besaß. Der Bootsrumpf hatte eine Länge von 9,96 m bei einer größten Breite von 2,21 m.

Technische Daten

Seitenriss
Weitere Informationen Kenngröße, Daten ...
KenngrößeDaten
Besatzung2
Länge10,70 m
Spannweite19,60 m Oberflügel, 15,60 m Unterflügel
Höhe3,54 m
Flügelfläche70 m²
Querruder4,56 m²
Höhenruder2,50 m²
Seitenruder1,10 m²
Leermasse1584 kg
Startmasse2225 kg
Höchstgeschwindigkeit136 km/h auf Seehöhe
Landegeschwindigkeit73 km/h
Steigzeit auf 1000 m9,5 min
Steigzeit auf 2000 m21 min
Brennstofftank475 l
Flugdauer6 h
Propellerdurchmesser3,18 m bei 2,65 er Steigung
Triebwerkein wassergekühlter 6-Zylinder-Reihenmotor
Maybach Mb IV mit 240 PS (177 kW) Nennleistung
Bewaffnungein bewegliches MG 7,92 mm
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Siehe auch

Literatur

  • Hans-Jürgen Becker: Wasserflugzeuge – Flugboote, Amphibien, Schwimmerflugzeuge (= Die deutsche Luftfahrt. Band 21). Bernard & Graefe, Bonn 1994, ISBN 3-7637-6106-3, S. 90.
  • Günter Kroschel, Helmut Stützer: Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918. Mittler, Herford 1977, ISBN 3-920602-18-8, S. 145.
  • Fred Gütschow: Die deutschen Flugboote. Motorbuch, Stuttgart 1978, ISBN 3-87943-565-0, S. 231 f.

Einzelnachweise

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