Oettern

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Oettern ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
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Oettern
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oettern hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 55′ N, 11° 21′ O
Bundesland:Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs­gemeinschaft: Mellingen
Höhe: 245 m ü. NHN
Fläche: 3,61 km²
Einwohner: 114 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99438
Vorwahl: 036453
Kfz-Kennzeichen: AP, APD
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 071
Adresse der Verbandsverwaltung: Karl-Alexander-Str. 134a
99441 Mellingen
Website: www.vgem-mellingen.de
Bürgermeister: Gerhard Ulrich[2]
Lage der Gemeinde Oettern im Landkreis Weimarer Land
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Geografie

Der Ort liegt in einem Mäander der Ilm an der Bundesstraße 87 zwischen Bad Berka und Weimar. Südlich erhebt sich der Kaitsch. In der Umgebung Oetterns hat sich das Tal der Ilm tief in den Muschelkalk eingefressen und ein landschaftlich reizvolles Tal gebildet.

Geschichte

Evangelische Kirche Oettern
Steinerne Bogenbrücke über die Ilm von 1856
Ortsbild Oettern mit Kirche im Hintergrund

Der Ort wird im Jahr 1376 im Zusammenhang in einer Urkunde des Ritters Rudolf von Kühnhausen für Kloster Berka erstmals erwähnt. Oettern hatte schwer unter fortwährenden Überschwemmungen zu leiden. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und wurde nach 1945 mit dem Land Thüringen Teil der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR.

Wirtschaft und Infrastruktur

Trinkwasserversorgung

Die Aufgabe der Trinkwasserversorgung hat die Gemeinde Oettern an den Wasserversorgungszweckverband Weimar übertragen.[3]

Verkehr

1856 bekam das einstige Sackgassendorf Oettern eine Brücke über die Ilm.

Sehenswürdigkeiten

  • Dorfkirche Oettern
  • Friedhof mit Grabstätte für sowjetischen Zwangsarbeiter
  • Denkmalensemble des Ortskerns
  • Wassermühle an der Ilm mit kleinem Mühlenmuseum
  • Wallanlage der Otternburg
    Sie liegt auf einem Bergsporn rechts der Ilm. Ein gut erhaltener Wall ist westlich auf der Hochfläche noch erhalten, der die Fläche begrenzt. Funde weisen auf die Jungstein- und die Späthallstatt- oder Frühlatènezeit hin.[4]

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

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