Oldenburgische Volkszeitung

Tageszeitung mit Sitz in Vechta From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Oldenburgische Volkszeitung (OV) ist eine Tageszeitung mit Sitz in Vechta, die Montag bis Sonnabend erscheint. Zum 1. Januar 2020 fusionierte sie mit der Münsterländische Tageszeitung zur OM-Mediengruppe.[1]

Schnelle Fakten
Oldenburgische Volkszeitung
Logo der Oldenburgischen Volkszeitung
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag OM-Medien
Erstausgabe 1. Januar 1895
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 16.120 Exemplare
(IVW 1/2026, Mo–Sa)
Chefredakteur Ulrich Suffner
Weblink www.om-online.de
ZDB 1064904-9
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Geschichte

Die Oldenburgische Volkszeitung erschien erstmals am 1. Januar 1895. Erster Geschäftsführer wurde der Vechtaer Buchhändler Johannes Terwelp. Von zwei Vorgängerzeitungen, deren Verlag der Verlag der Oldenburgische Volkszeitung 1896 aufkaufte, erschienen eine bereits seit 1836. Bis offenbar Ende 1919 führte die Oldenburgische Volkszeitung den Untertitel Tageszeitung für das Herzogtum Oldenburg. Im Kaiserreich und in der Weimarer Republik war sie nach den Nachrichten für Stadt und Land die bedeutendste Tageszeitung des Großherzogtums bzw. des Freistaats. Sie bezeichnet sich im Titelkopf selbst als „christliche Tageszeitung“ und galt lange Zeit als konservative Stimme im traditionell katholisch geprägten Landkreis Vechta.

Erscheinungsweise und Verbreitung

Sonntags erscheint sie als kostenlose OV am Sonntag. Das Verbreitungsgebiet ist das südliche Oldenburger Münsterland, in dem die OV einen Marktanteil von 95 Prozent besitzt. Verlagsort ist die Kreisstadt Vechta (Niedersachsen). Chefredakteur ist seit 2013 Ulrich Suffner.

Auflage

Die Oldenburgische Volkszeitung hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 2,6 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 9,4 % abgenommen.[2] Sie beträgt gegenwärtig 16.120 Exemplare.[3] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,9 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]
0500010.00015.00020.00025.00030.0001998200220062010201420182022Exemplare

Einzelnachweise

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