Ole Böger
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Ole Böger (* 1974) ist ein promovierter deutscher Jurist. Er ist seit dem 1. April 2026 Richter am Bundesgerichtshof.
Leben und Wirken
Böger trat nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung und einer dreijährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg im November 2008 in den höheren Justizdienst der Freien Hansestadt Bremen ein. Während der Proberichterzeit war er beim Landgericht Bremen, dem Amtsgericht Bremen-Blumenthal und dem Amtsgericht Bremen eingesetzt. Beim Landgericht Bremen wurde er im Februar 2012 zum Richter am Landgericht ernannt. Ab Mai 2012 war er für die Dauer von dreizehn Monaten für die Tätigkeit als Legal Officer beim Internationalen Institut für die Vereinheitlichung des Privatrechts (UNIDROIT) in Rom beurlaubt. Von Juni 2013 bis Mai 2016 war der Jurist an das Bundesministerium der Justiz abgeordnet. Im Oktober 2016 wurde er beim Oberlandesgericht Bremen zum Richter am Oberlandesgericht ernannt. Er war dort stellvertretender Vorsitzender in einem Zivil- und einem Strafsenat.[1]
Mit der Ernennung zum Richter am Bundesgerichtshof ab 1. April 2026 übertrug das Präsidium Böhm das neu gestaltete Ermittlungsrichterdezernat III und wies ihn dem 1. Strafsenat zu, der neben allgemeinen Revisionen in Strafsachen aus den Bezirken der Oberlandesgerichte Bamberg, München, Stuttgart und Karlsruhe bundesweit für die Revisionen in Steuer- und Zollstrafsachen zuständig ist.[1]
Veröffentlichungen
- System der vorteilsorientierten Haftung im Vertrag (= Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht Bd. 228). Mohr Siebeck, 2009, zugl. Diss. Göttingen, doi:10.1628/978-3-16-151413-5.
Weblinks
- Literatur von und über Ole Böger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek