Ole Krag
norwegischer Gewehrkonstrukteur, Oberst und Feldzeugmeister
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Ole Herman Johannes Krag (* 7. April 1837 in Vågå (Oppland);[1] † 9. Dezember 1916 in Paris[2]) war ein norwegischer Gewehrkonstrukteur, Oberst und Feldzeugmeister. Er war von 1880 bis 1895 Direktor der staatlichen Waffenfabrik Kongsberg und danach bis 1902 Feldzeugmeister. Neben vielen anderen Erfindungen entwickelte er gemeinsam mit Erik Jørgensen ein Repetiergewehr, das von den Streitkräften in Norwegen, Dänemark und den USA eingesetzt wurde, aber auch bei Jägern und Sportschützen beliebt war. Bei der Umsetzung seiner Straßen- und Eisenbahnbauprojekte setzte er als erster in Norwegen für Sprengarbeiten Nitroglycerin ein. 1915 veröffentlichte er eine Studie über die militärstrategische Lage Norwegens.

Leben
Eltern und Geschwister
Ole Krag entstammt der aus Trøndelag gebürtigen norwegischen Familie Krag. Er war der jüngste Sohn des Pfarrers in Vågå Hans Peter Schnitler Krag (1794–1855) und der Hermana Thomine Rognebye (1798–1878).[3] Der Vater wechselte als Pfarrer 1841 nach Fredrikshald und erneut 1848 nach Eidsvoll. Er war ein hervorragender Prediger und kümmerte sich um den Volksschulunterricht in seinen Gemeinden, wobei er auch selbst Lehrer ausbildete.[4]
Oles Geschwister hießen: Thomas Peter (* 1821), Peter Rasmus (* 1825), Hans Hagerup (* 1829), Maren Oline (* 1834) und Hanna Hermana Balthazara (* 1841).[3] Peter Rasmus Krag wurde Militäringenieur und Parlamentsabgeordneter und Vater u. a. der beiden Literaten Thomas Peter Krag und Vilhelm Krag. Hans Hagerup Krag war als Straßenbauingenieur Leiter der Staatlichen Straßenbehörde.
Ausbildung

Krag wuchs in Vågå, Fredrikshald und Eidsvoll auf. Knapp 17-jährig trat er am 1. Januar 1854 als Kadett in die Militärschule (Krigsskolen) ein. Nach dem Abschluss 1857 wurde er zum Leutnant (Sekondløytnant) der Infanterie befördert und trat am 18. Dezember seinen Dienst in der 1. Akershuser Brigade an. Am 31. Juni 1861 rückte er zum Oberleutnant (Premierløytnant) vor. Ein Studium an der Militärhochschule (Den militære høiskole) schloss er 1863 ab. Am 17. März 1864 wechselte er zur Artillerie und war bis zum 15. Mai 1865 Surnumerær, d. h. ohne Bezahlung freigestellt.[5][6][7][8]
Am 15. September 1866 wurde er in der Kongsberg Våpenfabrikk als Kontrolloffiziersanwärter aufgenommen und erhielt dort in den nächsten Jahren eine „nahezu vollständige Ausbildung zum Büchsenmacher“.[5] Von nun an würde er seine gesamte militärische Dienstzeit in der Waffentechnik der Artillerie verbringen.[9]
Ehe und Kinder
Am 4. Juni 1870 heiratete der junge Techniker Ole Krag die sieben Jahre jüngere Karen Elise („Kaja“) Theodora Collett (* 17. August 1844 in Modum[10]; † 12. Oktober 1926), die Tochter des Gutsbesitzers John Collett (1807–1891) und der Antonette Johanne Smith (1811–1874).[1] Die Familie war bis 1895 in Kongsberg ansässig, auf Sandsværmoen 223 (1875)[10] bzw. auf Nymoens torv (1885, 1891)[11].
In Kongsberg wurden auch die drei Kinder geboren: Herman Anton John (* 1871), Antonette Johanne Collett (* 1876) und Karen Bolethe Marie (* 1878).[12] Der Sohn wurde Overrettssakfører (Senior-Rechtsanwalt mit dem Klagerecht vor allen Gerichten) und Vater des ebenfalls Herman genannten späteren Architekten (1920–1982). Karen Bolethe Marie nannte sich Lul Krag und wurde als Porträt- und Landschaftsmalerin bekannt.
Mit Ole Krags Versetzung 1895 zog die Familie nach Kristiania in den Uranienborgveien 23 (1900)[13] und nach seiner Pensionierung nach Fagernæs in Bestum (1910)[14] (damals in Aker, heute im Osloer Stadtteil Ullern gelegen). Zum Zeitpunkt seines Todes war Ole Krag in Colbjørnsens gate 2 gemeldet.[2]
Waffenfabrik Kongsberg

Nach dem Ende seiner Lehrzeit als Waffentechniker wurde Krag als Kontrolloffizier angestellt, d. h. als Qualitätsprüfer, der jede fertiggestellte Waffe auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen hatte. Die bestandene Prüfung wurde auf dem Gewehr vermerkt, indem mit einer Punze Krags Initialen eingestanzt wurden. Er begann mit dieser Tätigkeit am 15. April 1868 zunächst in der Gewehrumbauwerkstatt des Hauptarsenals in Kristiania und wechselte am 16. Juni 1870 zur Kongsberg Våpenfabrikk (KV).[6]
Nach zehnjähriger Beschäftigung wurde Ole Krag am 3. November 1880 zum Direktor der Fabrik befördert.[6][15] In dieser Position „übte [er] einen zentralen Einfluss auf die Entwicklung waffentechnischer Innovationen in Norwegen aus.“[5] Im Zentrum seiner Bemühungen stand die Verbesserung der Handfeuerwaffen der norwegischen Armee. Als Erfinder auf diesem Gebiet betätigte er sich von 1869 bis zu seinem Tod 1916. Die von ihm entwickelten Gewehre und Pistolen wurden zwar in der KV (und anderswo) gefertigt, die Patente liefen aber auf seinen Namen und den seiner Miterfinder.[16]
Ole Krag beschäftigte sich auch mit der Verbesserung der Munition. So führte er in Norwegen die komprimierten Schwarzpulverladungen und das rauchschwache Pulver ein.[8] Die Produktion der KV wurde ausgeweitet und neue effiziente Arbeitsmethoden steigerten den Ertrag. Krag setzte das Prinzip durch, alle Fertigungsteile auf Grund von Arbeitszeichnungen herzustellen, etwas, „das sich mittlerweile in der modernen Fertigung überall durchgesetzt hat“, wie 1916 festgestellt wurde.[17]
Parallel zu seinen Erfolgen als Erfinder und Manager stieg auch Krags militärischer Rang. 1876 wurde er zum Hauptmann befördert und am 9. Juni 1894 zum Oberstleutnant.[18][6][8]
Finanzierungsprobleme führten jedoch zu Krags Entlassung. Er hatte die Fabrik zu schnell auf Massenproduktion seines Krag-Jørgensen-Gewehrs umgestellt und in kurzer Zeit viele Investitionen getätigt, wobei die meisten Maschinen aus den USA angekauft wurden. „Dies sprengte die Budgets. Krag musste KV 1895 verlassen. Er wurde im System, nach oben befördert‘“.[16]
Feldzeugmeister

Am 5. November 1895 wurde Ole Krag zum Oberst befördert und gleichzeitig zum Feldzeugmeister in Kristiania ernannt.[6][18][7] Damit wurde er KV's Vorgesetzter und verantwortlich für den Kauf von Waffen für die norwegische Armee. Während seiner Amtszeit befand sich das Land in schweren politischen Auseinandersetzungen mit der schwedischen Herrschaft, die 1905 schließlich zur Auflösung der Union führen sollten.[16]
Da eine militärische Eskalation wahrscheinlich erschien, hielten es Armeeführung und Feldzeugmeister für notwendig, „große Anschaffungen von Waffen und Munition sowohl für unsere Armee als auch für unsere Befestigungsanlagen zu tätigen“.[17] Die Produktion von Gewehren durch die KV und von Munition durch die Rødfos Patronfabrik wurde ausgeweitet.[8] In der Festung Stange wurden neue Kanonen installiert.[17]
Die starke Aufrüstung um die Jahrhundertwende wäre ohne Krags energischen Einsatz nicht möglich gewesen.[5]
Ruhestand
Nach Erreichen der Altersgrenze wurde Ole Krag 1902 in den Ruhestand versetzt, führte aber seine Erfindertätigkeit fort. Nun arbeitete er an einer automatischen Pistole, konnte aber kein ihn selbst zufriedenstellendes Resultat erzielen.[16] 1912 übernahm er als 75-Jähriger die Vertretung für die französische Eisenhütte Schneider & Cie, Paris und Creussot.[17]
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde Ole Krag zum Schriftsteller. 1915 veröffentlichte er ein Buch über Bekannte Tatsachen zur Erhellung der weltpolitischen Lage Norwegens und der Gefahren, die es bedrohen. Es ist eine „Warnung an das norwegische Volk“[17] und ein Aufruf zu Opfern für seine Verteidigung,[19] aber auch eine kurze Kriegsgeschichte von zehn europäischen Staaten und eine Darstellung der norwegischen Wirtschaft in Form von grafisch aufbereiteten Statistiken.[17]
Vor den Parlamentswahlen von 1915 reiste Krag durch Norwegen und sprach vor Wahlversammlungen über die Notwendigkeit der Landesverteidigung. Er forderte das Publikum dazu auf, Männer in das Storting zu wählen, die sich dafür einsetzen würden.[19]
Im Dezember 1916 reiste Ole Krag über die Nordsee nach Paris, um dort seine Pistolen vorzustellen.[5] Nach der Präsentation erkrankte er an Influenza[17] und er starb „nach ganz kurzer Krankheit“[20] am 9. Dezember. Die Beisetzung auf dem Vestre gravlund in Kristiania erfolgte am 30. Januar 1917.[2]
Nachrufe

„Oberst Krag war auch in seiner täglichen Arbeit durch und durch Soldat. Er war durch und durch Offizier, in seiner energischen Art, in seiner Wortkargheit, in seinem Temperament und Humor, in der disziplinierten Korrektheit, die seine Person prägte. Er war ein Arbeitstier, immer beschäftigt und eifrig, nie müde und noch weniger nachlässig, zielstrebig in seiner Arbeit und voller Willenskraft und Handlungsfähigkeit.“
In Kongsberg wurde eine Straße nach Ole Krag benannt, die Krags gate (ehemals Ridderganga).[6]
Erfindungen
Krag-Petersson-Gewehr
Fünfzig Jahre lang arbeitete Ole Krag an der Entwicklung von magazinbestückten Handfeuerwaffen, zunächst von Gewehren und später von Pistolen. Noch als Kontrolloffiziersanwärter konstruierte er 1868 seine erste Waffe, ein vierschüssiges Kammerladegewehr. Das war drei Jahre vor der Einführung des Mauser-Gewehrs in Deutschland und des Berlanga-Gewehrs in Russland.[17] In den folgenden Jahren entwickelte er die Waffe ständig weiter.
1872 stellte er den Prototyp für ein vereinfachtes Magazingewehr vor, das er gemeinsam mit dem schwedischen Bauingenieur Axel Jacob Petersson konstruiert hatte, der damals bei den norwegischen Staatsbahnen beschäftigt war. 1876 wurde dieses Gewehr von der norwegischen Marine unter dem Namen Krag-Petersson-Gewehr angenommen.[1][5][8] Später wurde es auch von der dänischen Marine verwendet.[9][6]
Auf der Weltausstellung 1873 in Wien wurde vom „Norwegischen Jäger & Fischer-Verein, Christiania“ eine von Ole Krag konstruierte „Riflebüchse (Schnellschiesser)“ ausgestellt.[21] Es handelte sich wohl um eine Krag-Petersson und um einen frühen Beleg dafür, dass Krags Gewehre auch bei zivilen Schützen beliebt waren.
In den 1880er Jahren entwickelte Krag für das von Jacob Jarmann (1816–1894) konstruierte Gewehr Magazine. Diese Verbesserung bewirkte, dass das Jarmann-Gewehr 1884 als norwegisches Infanteriegewehr angenommen wurde.[5]
Krag-Jørgensen-Gewehr

1886 stellte Krag ein neues Gewehr vor, das er in Zusammenarbeit mit einem der Büchsenmacher der KV, Erik Jørgensen (1848–1896), entwickelt hatte. Es verfügte über ein horizontales Kastenmagazin für fünf nebeneinander liegende Patronen und einen Zylinderverschluss. Die Waffe vom Kaliber 6,5 mm hatte ein Gewicht von etwa 4 kg.[22] Das für die damalige Zeit sehr moderne Magazingewehr wurde 1889 in Dänemark, 1892 in den USA und 1894 in Norwegen eingeführt.[15]
Die Krag-Jørgensen wurde in harter Konkurrenz zu Gewehrmodellen großer und bekannter Waffenhersteller zur Standardwaffe der USA gewählt. Die Fertigung erfolgte in Lizenz durch Springfield Armory. Die Waffe wurde 1899–1901 bei der Niederschlagung des Boxeraufstands in China eingesetzt, 1898 im Spanisch-Amerikanischen Krieg und im daran anschließenden Aufstand der philippischen Unabhängigkeitsbewegung.[16]
1903 wurde die Krag-Jørgensen von der US Army aufgegeben und durch die Springfield M1903 ersetzt. Trotz ihres kurzen Einsatzes ist sie für die US-amerikanische Kriegsgeschichte von Bedeutung: „The Krag Jorgensen rifle served conspicuously in the war that catapulted the United States onto the world stage and gained it valuable overseas holdings in Cuba, Puerto Rico, the Philippines, and Guam. The notable victories of the Spanish-American War — San Juan and Kettle Hills, Manila Bay, and El Caney — guarantee the Krag a lasting place in American military history.“[23]
Sowohl die Dänische als auch die Norwegische Armee setzte die Krag-Jørgensen bis zum Zweiten Weltkrieg ein. Vor allem in Norwegen verwendeten mehrere Generationen von Soldaten, Jägern und Sportschützen fast ausschließlich dieses Gewehr, das der norwegischen Waffentechnologie den Zutritt zu den ausländischen Märkten verschaffte.[5]
Krag-Jørgensen Gewehrgesellschaft

Krag und Jørgensen gründeten 1890 die Aktiengesellschaft Krag-Jørgensen geværkompani, die alle Patente auf das Gewehr besaß. Die Fertigung erfolgte in Lizenz, in Norwegen natürlich durch die KV. Als deren Kapazität erschöpft war, wurden Aufträge über 33.500 Gewehre an die österreichische Waffenfabrik ÖWG weitergegeben. Die österreichische Fabrik hatte aber Probleme, die von der KV vorgeschriebenen Abmessungen der Einzelteile einzuhalten.
Von der norwegischen Armee nicht abgenommene Werkzeuge wurden von der ÖWG repariert und auf dem Weltmarkt verkauft. Auf diese Weise gelangten 300 Gewehre an die Buren in Südafrika, die sich 1899–1902 im Krieg mit Großbritannien befanden. Der bekannte Buren-General Tobias Smuts posierte gerne mit seinem Krag-Jørgensen-Gewehr, das aus „zweitklassigen“ Teilen der ÖWG zusammengesetzt war, wovon noch Fotos existieren.
Verhandlungen mit Sultan Abdul Hamid II. über die Bewaffnung der osmanischen Armee mit Krag-Jørgensen scheiterten an der deutschen Konkurrenz. Den Ausschlag für die Bestellung von Mauser-Gewehren gab nicht die Qualität, sondern die günstigeren Zahlungskonditionen. Quasi als Trostpflaster wurden Krag und Jørgensen vom Sultan mit hohen Orden ausgezeichnet.
Die beiden verdienten mit ihrem Gewehr viel Geld, an dem sie sich aber nicht lange erfreuen konnten. Erik Jørgensen starb bereits 1896, während Ole Krag den größten Teil seines Vermögens durch Spekulationen im Immobilienboom verlor, der 1899 mit dem sogenannten Kristiania-Crash endete.[16]
Pistolenkonstruktionen
Die letzten Waffenkonstruktionen, an denen Krag arbeitete, waren verschiedene Pistolen. Zwischen 1909 und 1914 nahm er an verschiedenen Wettbewerben teil, konnte sich aber nicht durchsetzen. Als der Nagant-Revolver M/1893 ersetzt werden sollte, trat Krag mit einer Pistole vom Kaliber 11,6 mm bei der Ausschreibung an. Er verlor jedoch gegen das Modell 1911 von Colt, das anschließend in Norwegen unter dem Namen Colt M/1914 in Lizenz hergestellt wurde.[1][5]
Verkehrsprojekte

Neben seinem Militärberuf führte Ole Krag über viele Jahre hinweg Ingenieursarbeiten im Straßen- und Eisenbahnbau durch. Er setzte Projekte im staatlichen Auftrag und als Privatunternehmer um.[8] Auch dabei „kam sein einzigartiger Erfindergeist zum Tragen, der mehrere nützliche Arbeitsgeräte hervorbrachte, von denen eines bei einer Ausstellung in Stockholm mit einem Preis ausgezeichnet wurde.“[17]
Er wird als der erste bezeichnet, der für Sprengarbeiten im Felsgestein Norwegens Nitroglycerin einsetzte.[1][8][9][17]
Auszeichnungen
(Quelle:[18])
- Ritter des norwegischen Sankt-Olav-Ordens seit 1890[5]
- Ritter 1. Klasse des schwedischen Schwertordens
- Kommandeur des dänischen Dannebrogordens
- Offizier der französischen Légion d’Honneur (Matrikelnummer 9723, Dekret vom 4. Oktober 1902)[24]
- Träger II. Klasse des osmanischen Mecidiye-Ordens
- Träger III. Klasse des osmanischen Osmanié-Ordens
- Verdienstmedaille in Gold des norwegischen Landesschützenverbandes (Norsk Landsskytterstyres Fortjenstmedalje i Guld)
Veröffentlichung
- O. Krag: Kjendsgjerninger til belysning av Norges verdenspolitiske stilling og de farer som truer det. (Bekannte Tatsachen zur Erhellung der weltpolitischen Lage Norwegens und der Gefahren, die es bedrohen.) Norges Forsvarsforening, Kristiania 1915.
Literatur
- Oberst O. Krag. In: Norsk skyttertidende, 26. Jahrgang Nr. 16 vom 17. April 1907, Seite 61 f. (Digitale Version) Würdigung zum 70. Geburtstag
- Karl Egil Hanevik: Krag-Jørgensen geværet. Hanevik våpen ANS, Halden 1994, ISBN 82-99314-30-5.
- Jon Sv Dahl: Blant pistolsmeder og bøssemakere. Et tradisjonsrikt Christiania-håndverk 1600–1900. Forsvarsmuseet, Oslo 1995, ISBN 82-91218-06-4.
- Karl Egil Hanevik: Norske militærgeværer etter 1867. Hanevik våpen, Rena 1998, ISBN 82-99314-31-3.
- Christine Myrvang: Troskap og flid. 1814–1945. Pax Forlag, Oslo 2014, ISBN 978-82-53036-52-6.
Weblinks
- Hans Peter Schnitler Krag. in: Erik Berntsens Slektsider
- Ole Herman Johannes Krag. in: Erik Berntsens Slektsider
- Ole Herman Johannes Krag Krog. in: Historisk befolkningsregister
- Ole Krag. im DigitaltMuseum
- Nachrufe in den Norwegischen Zeitungen: Suche nach Ole Krag • Suche nach Oberst Krag