Olearia argophylla
Art der Gattung Olearia
From Wikipedia, the free encyclopedia
Olearia argophylla ist eine Pflanzenart in der Familie der Korbblütler aus dem südöstlichen Australien und Tasmanien.

| Olearia argophylla | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Olearia argophylla | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Olearia argophylla | ||||||||||||
| (Labill.) Benth. |
Beschreibung
Olearia argophylla wächst als Strauch oder Baum bis über 10 Meter hoch. Der Stammdurchmesser erreicht bis zu 40 Zentimeter.
Die kurz gestielten Laubblätter sind wechselständig. Der Blattstiel ist bis zu 2,5 Zentimeter lang. Die Blätter sind etwa 7–15 Zentimeter lang, steifledrig, eiförmig bis -lanzettlich bis seltener verkehrt-eiförmig, -eilanzettlich, spitz und meistens hartspitzig gezähnt bis selten ganzrandig. Sie sind oberseits kahl, glänzend und unterseits feinfilzig weißlich-silbrig behaart. Das Laub riecht nach Moschus.
Es werden end- oder achselständige Schirmrispen gebildet. Die gestielten Blütenkörben mit röhrigem, mehrreihigem und weißlich, seidig behaartem Hüllkelch sind ausgebreitet bis etwa 2,5 Zentimeter groß. Die Blütenstandsstiele sind weißlich, seidig behaart. Die bis zu 8 Zungenblüten am Rand sind weiß, die Röhrenblüten im Zentrum sind gelblich bis cremefarben.
Es werden rippige Achänen mit langem, borstigem Pappus gebildet.
Vorkommen
Olearia argophylla kommt ursprünglich in New South Wales in Australien vor. Die Art wurde aber auch nach Victoria und Tasmanien eingeführt.[1]
Taxonomie
Olearia argophylla wurde 1806 von Jacques Julien Houtou de Labillardière in Novae Hollandiae Plantarum Specimen Band 2 Seite 52 Tafel 201 als Aster argophyllus erstbeschrieben. Die Art wurde 1867 von George Bentham in Flora Australiensis Band 3 Seite 470 als Olearia argophylla (Labill.) F.Muell. ex Benth. in die Gattung Olearia gestellt. Bentham übernahm den Namen von Ferdinand von Mueller. Ein Synonym ist Shawia argophylla (Labill.) Baill.
Verwendung
Das harte und schwere Holz wird für einige Anwendungen genutzt, gesucht sind vor allem die Maserknollen, die sind bekannt als Golden Madrone oder Musk burl.
Literatur
- Arvid Nilson: The Timber Trees of New South Wales. Richards, 1884, S. 104.
- Charles Edwin Bessey: Botany for High Schools and Colleges. Seventh Edition, Holt, 1892, S. 516.
- John Murphy, Bill Dowling: Plants of the Victorian High Country. Second Edition, CSIRO, 2018, ISBN 978-1-486-30903-0.