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Oljanyzja

Dorf in der Stadtgemeinde Trostjanez, Rajon Hajssyn, Oblast Winnyzja, Ukraine From Wikipedia, the free encyclopedia

Oljanyzja (ukrainisch Оляниця; russisch Оляница Oljaniza) ist ein Dorf in der ukrainischen Oblast Winnyzja mit etwa 840 Einwohnern.[1]

Denkmal im Ort
Schnelle Fakten Basisdaten, Verwaltung ...
Oljanyzja
Оляниця
Wappen fehlt
Oljanyzja (Ukraine)
Oljanyzja (Ukraine)
Oljanyzja
Basisdaten
Staat: Ukraine Ukraine
Oblast:Oblast Winnyzja
Rajon:Rajon Hajssyn
Höhe:225 m
Fläche:2,7 km²
Einwohner:1.236 (2001)
Bevölkerungsdichte: 458 Einwohner je km²
Postleitzahlen:24326
Vorwahl:+380 4343
Geographische Lage:48° 37′ N, 29° 13′ O
KATOTTH: UA05040250150034258
KOATUU: 0524184601
Verwaltungsgliederung: 1 Dorf
Verwaltung
Adresse: вул. Олександра Чорнокозинського 61
24326 с. Оляниця
Website: Webseite des Gemeinderates
Oljanyzja (Oblast Winnyzja)
Oljanyzja (Oblast Winnyzja)
Oljanyzja
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Das im späten 15. Jahrhundert gegründete Dorf[2] liegt am Ufer der Neteka (Нетека), einem 10,5 km langen, rechten Nebenfluss des Südlichen Bugs und an der Regionalstraße P–33 zwischen der 10 km nördlich gelegenen Stadt Ladyschyn und dem 13 km südlich gelegenen ehemalige Rajonzentrum Trostjanez. Das Oblastzentrum Winnyzja liegt etwa 115 km nordwestlich von Oljanyzja.

Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf ein Teil der Siedlungsgemeinde Trostjanez,[3] bis dahin bildete es zusammen mit der Ansiedlung Ladyschynske (Ладижинське), in der sich eine Bahnstation und ein Werk zur Futtermittelproduktion[4] befindet, die gleichnamige Landratsgemeinde Oljanyzja (Оляницька сільська рада/Oljanyzka silska rada) im Norden des Rajons Trostjanez.

Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Hajssyn.[5]

Hühnermast und Protest

Im Dorf befindet sich eine der größten Geflügelmastanlagen Europas. Der ukrainische Großkonzern „Вінницької птахофабрики“ (deutsch: Winnyzja Geflügel) betreibt im Dorf zwölf Stallanlagen, in denen jeweils 1,5 Millionen Hühner gemästet und im firmeneigenen Schlachthof geschlachtet werden.[6]

Die beabsichtigte Erweiterung der Produktion rief zahlreiche Proteste bei der Dorfbevölkerung hervor, da sie eine weiter steigende Wasserverschmutzung, Bodenbelastung, Geruchs- und Lärmbelästigung sowie die Zerstörung der Häuser durch Erschütterungen, bedingt durch die zahlreich durch den Ort fahrenden Lastkraftwagen, befürchten.[7][8][9][10][11]

Zu den Bedingungen der dortigen Hühnerzucht und dem Protest der Bevölkerung gegen das Geflügelzuchtunternehmen und die kommunalen Behörden entstand beim Fernsehsender arte der deutschsprachige Dokumentarfilm Das Dorf und der Hühnerkönig – Ein ungleicher Kampf in der Ukraine.[12]

Einzelnachweise

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