Olufemi Terry
Schriftsteller, Essayist und Journalist
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Olufemi Terry (* 1972 in Sierra Leone) ist ein Schriftsteller, Essayist und Journalist, der in Deutschland und der Elfenbeinküste lebt.[1] Er wurde durch die Kurzgeschichte Stickfighting Days bekannt, für die er 2010 den Caine Prize for African Writing erhielt.[2] Im Jahr 2025 erschien sein Roman Wilderness of Mirrors (Restless Books).[3]
Leben
Terry wurde in Sierra Leone als Sohn afrikanischer und karibischer Eltern geboren.[4] Er wuchs in Nigeria, dem Vereinigten Königreich und der Elfenbeinküste auf.[4] Er besuchte die Tisch School of the Arts der New York University.[4] Später lebte er unter anderem in Kenia, Südafrika und Deutschland und arbeitete als Journalist und Analyst in Somalia und Uganda.[4] Nach dem Gewinn des Caine Prize verlegte er 2010 seinen Lebensmittelpunkt von Südafrika nach Stuttgart.[5] Er war Writer-in-Residence am Lannan Center der Georgetown University und am Künstlerzentrum Cove Park in Schottland.[1]
Wirken
Stickfighting Days erschien erstmals in der panafrikanischen Zeitschrift Chimurenga (Heft 12/13, 2008).[6] Für diese Geschichte erhielt Terry 2010 den Caine Prize; Jurypräsidentin Fiammetta Rocco lobte den Text als „ambitioniert, tapfer and äußerst einfallsreich“ und bescheinigte dem Autor „ein Talent mit einer enormen Zukunft“ zu sein.[2] Die Preisverleihung fand am 5. Juli 2010 in der Bodleian Library in Oxford statt.[7] Auf der Shortlist standen neben ihm Ken Barris (Südafrika), Lily Mabura (Kenia), Namwali Serpell (Sambia) und Alex Smith (Südafrika).[8] Seine Erfahrungen nach dem Preisgewinn zeichnete er im Essay My Caine Prize Year nach.[5] Terrys Kurzgeschichte Lamu Squat wurde am 1. März 2011 bei Guernica veröffentlicht.[9] Als Essayist veröffentlichte er u. a. in The American Scholar, wo 2011 sein Text Stuttgart: Continental Drifter erschien.[10] Im Jahr 2025 veröffentlichte er den Roman Wilderness of Mirrors bei Restless Books.[3] Weitere Kurz- und Sachtexte von Terry sind u. a. in Guernica, Chimurenga, The Granta Book of the African Short Story, The American Scholar, Africa Is a Country und The Guardian erschienen.[1]