Omegasom

Zellraum From Wikipedia, the free encyclopedia

Ein Omegasom ist ein Zellkompartiment von Zellen, das bei Mangel an Nährstoffen und der begleitenden Autophagie gebildet wird.[1]

Eigenschaften

Omegasomen bestehen zu einem erhöhten Anteil aus Phosphatidylinositol-3-phosphat und entstehen aus der Membran des endoplasmatischen Retikulums.[2] An der Bildung von Omegasomen sind die Proteine Atg18 und Vmp1 beteiligt.[3] Die Bezeichnung 'Omegasom' leitet sich von der Omega-ähnlichen (Ω) Form ab. Aus Omegasomen können Autophagosomen entstehen.[4] Bei einer Infektion mit Coronaviren werden vermehrt Omegasomen gebildet.[5] Die Mitophagie erfolgt unter anderem über die Bildung von Omegasomen.[6]

Literatur

Einzelnachweise

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