Open Door
Film von Florenc Papas (2019)
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Open Door (Originaltitel: Derë e hapur) ist ein albanisches Filmdrama aus dem Jahr 2019. Regie führte Florenc Papas. Der Film feierte am 19. August 2019 beim Sarajevo Film Festival in Sarajewo Premiere.
| Film | |
| Titel | Open Door |
|---|---|
| Originaltitel | Derë e hapur |
| Produktionsland | Albanien |
| Originalsprache | Albanisch, Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 2019 |
| Länge | 78 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Florenc Papas |
| Drehbuch |
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| Produktion |
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| Kamera | Sevdije Kastrati |
| Schnitt | Stefan Stabenow |
| Besetzung | |
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Handlung
Rudina, eine verheiratete Mutter mittleren Alters, ist mit ihren Aufgaben überlastet. Neben der Arbeit als Näherin in einer örtlichen Fabrik kümmert sie sich auch um ihre gebrechlichen Schwiegereltern und ihren fünfjährigen Sohn Orion, den sie alleine aufzieht. Rudinas Mann arbeitet in Italien und sie sehen sich nur einmal im Jahr.
Rudina erwartet, dass ihre Schwester, die auch in Italien lebt und arbeitet, in ihr Heimatdorf zurückkommt, um anlässlich des Todestages ihrer Mutter den Vater zu besuchen. Als Elma von der Fähre aus Bari aussteigt, sieht Rudina schockiert, dass ihre Schwester schwanger ist. Für den Vater, das Familienoberhaupt, wird es ein Problem sein, seine unverheiratete Tochter schwanger zu sehen.
Die beiden Schwestern machen sich zusammen mit Orion auf den Weg ins Dorf und kommen auf die Idee, einen alten Freund von Elma zu gewinnen, der während ihres Besuchs vorgibt, ihr Ehemann zu sein.[1][2]
Produktion
Der Film feierte am 19. August 2019 beim Sarajevo Film Festival in Sarajewo Premiere. Der Film wurde als albanischer Beitrag für den besten fremdsprachigen Film bei der 93. Oscar-Verleihung ausgewählt.[3] Anschließend wurde der Film auf mehreren Festivals gezeigt, darunter Thessaloniki, Sofia, Luxemburg, Kalkutta, Cartagena und in Tirana.[4][5] Am 13. November 2025 sendete das MDR Fernsehen Open Door als deutsche Fernsehpremiere.[6]
Rezeption
Das Lexikon des internationalen Films schrieb: „Ein auf seine Hauptfiguren konzentriertes Drama um die hohe Belastung von Frauen in Albanien, bei unveränderter Dominanz des Patriarchats. Der weitgehend als Road-Movie aufgebaute Film buchstabiert seine gesellschaftskritischen Aspekte aber nicht überdeutlich aus, sondern setzt auf das präzise Spiel seiner Darstellerinnen.“[7]