Operation Weihnachtsmann
französisch-belgischer Zeichentrick-Kurzfilm von Marc Robinet aus dem Jahr 2021
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Operation Weihnachtsmann ist ein französisch-belgischer Zeichentrick-Kurzfilm von Marc Robinet aus dem Jahr 2021.
| Film | |
| Titel | Operation Weihnachtsmann |
|---|---|
| Originaltitel | Opération Père Noël |
| Produktionsland | Frankreich, Belgien |
| Originalsprache | Französisch |
| Erscheinungsjahr | 2021 |
| Länge | 26 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Marc Robinet |
| Drehbuch | Alain Gagnol |
| Produktion | Reginald de Guillebon |
| Musik |
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| Schnitt | Hervé Guichard |
| Besetzung | |
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Handlung
Der achtjährige William ist Sohn einer reichen Familie. Er lebt in einer Villa mit eigenem Butler. Bei einem seiner Spiele, in der er sich als Ritter verkleidet hat, trifft er auf Alice. Er gibt mit dem Reichtum seines Vaters an, was das Mädchen aber nicht groß interessiert. Um zu beweisen, wie reich seine Familie wirklich ist, wünscht er sich zu Weihnachten gleich den ganzen Weihnachtsmann. Nach kurzem Zögern beauftragt sein Vater den berühmten Jäger Anatoli. Dieser fängt mit einer raffinierten falle in der Weihnachtsnacht den Weihnachtsmann. Doch zwischenzeitlich beschwert sich Alice bei William und dieser bittet seinen Vater den Weihnachtsmann freizulassen. Der Jäger weigert sich jedoch.
Am nächsten Morgen ist ganz Frankreich in schock. Es wurden keine Weihnachtsgeschenke geliefert. Anatoli tritt an die Öffentlichkeit und bietet eine Enthüllung am Abend an. Zwischenzeitlich kontaktiert der Weihnachtself Gérard Patrick Sophie (GPS) William und bittet ihn, den Weihnachtsmann zu befreien. Denn sollte Anatoli den Weihnachtsmann enthüllen, würde seine magische Kraft verschwinden. William bittet Alice um Hilfe. Sie dringen in das Jagdhaus von Anatoli ein und befreien den Weihnachtsmann, der geschwind seine Weihnachtslieferung nachholt. Anatoli steht als Lügner dar. William überreicht Alice einen Schlüssel zur Villa, damit diese ihn immer besuchen kommt.
Hintergrund
Die Animationen stammen vom Illustrator Samuel Ribeyron, der gescannte Pausppiere und alte Stiche verwendet und diese so umgestaltet hat, dass sie sich in die Zeichnungen einfügen.[1]
In Deutschland wird der Film auf der Seite des Streamingportals Filmfriend angeboten, allerdings in einer unsynchronisierten Form. Der deutsche Text wird zugleich von Erzählerin Charlotta Bjelfvenstam eingesprochen.[2]
Rezeption
Olivier Bachelard schrieb auf Abus de Ciné: „[Der Film] hat ein eher klassisches Charakterdesign, aber sehr schöne Kulissen, die mit Transparenzen zwischen verschiedenen Elementen wie Bäumen und Sträuchern spielen.(...) Und die Kinder dürften Spaß an der niedlichen Koboldfigur haben, die sich mit erstaunlichen Sprüngen fortbewegt und den süßen Namen Gérard Patrick Sophie (GPS) trägt (...). Mit einer kleinen Dosis Magie und einer schönen Botschaft über Freundschaft und Teilen überzeugt der Film ebenfalls.“[1]