Opvs Contra Natvram

Album der polnischen Extreme-Metal-Band Behemoth (2022) From Wikipedia, the free encyclopedia

Opvs Contra Natvram ist das zwölfte Studioalbum der polnischen Metalband Behemoth. Es erschien im September 2022 bei Nuclear Blast.

Veröffent-
lichung

16. September 2022

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Genre(s)

Blackened Death Metal

Schnelle Fakten Studioalbum von Behemoth, Veröffent-lichung ...
Opvs Contra Natvram
Studioalbum von Behemoth

Veröffent-
lichung

16. September 2022

Label(s)

Nuclear Blast

Format(e)

CD, Download, LP, Streaming

Genre(s)

Blackened Death Metal

Titel (Anzahl)

10

Länge

43:10

Produktion

  • Adam Darski
  • Zbigniew Promiński
  • Patryk Sztyber
  • Tomasz Wróblewski
Chronologie
I Loved You at Your Darkest
(2018)
Opvs Contra Natvram The Shit ov God
(2025)
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Entstehung und Veröffentlichung

Die Erstveröffentlichung von Opvs Contra Natvram erfolgte am 16. September 2022 bei Nuclear Blast. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: NB5983-0) und LP (Katalognummer: NB5983-1) sowie zum Download und Streaming mit zehn Titeln. Die physischen Ausführungen erschienen sowohl mit weißem als auch mit schwarzem Coverartwork.[1]

Die Aufnahmen fanden im eigenen Studio der Band in Polen statt. Die Bandmitglieder fungierten selbst als Produzent, während die Abmischung von Joe Barresi übernommen wurde. Das Mastering erfolgte durch Bob Ludwig.[2] In der von der COVID-19-Pandemie geprägten Entstehungsphase arbeitete Behemoth ohne den sonst üblichen Zeitdruck an den Aufnahmen, was laut Band ein ungewöhnlich hohes Maß an Aufmerksamkeit für Schreib- und Aufnahmeprozess erlaubte. Der lateinische Titel Opvs Contra Natvram bedeutet sinngemäß „Werk gegen die Natur“ und steht thematisch für eine bewusste Abgrenzung von Konventionen und Erwartungshaltungen. Nergal erklärte, der Albumtitel solle ausdrücken, „gegen den Strom zu schwimmen“ und positioniere sich gegen etablierte Werte, Moral und destruktive kulturelle Tendenzen.[3]

Stil

Laut Frontmann Adam Darski (Nergal) setzte Behemoth bei Opvs Contra Natvram auf einen wütenderen und aggressiveren Klang als bei den Vorgängern.[4]

Titelliste

  1. Post-God Nirvana – 3:11
  2. Malaria Vvlgata – 2:18
  3. The Deathless Sun – 4:43
  4. Ov My Herculean Exile – 4:44
  5. Neo-Spartacvs – 4:18
  6. Disinheritance – 4:23
  7. Off to War! – 4:48
  8. Once Upon a Pale Horse – 4:17
  9. Thy Becoming Eternal – 4:09
  10. Versvs Christvs – 6:32

Rezeption

Das Album erhielt überwiegend positive Kritiken. Das Rock Hard lobte in seiner Rezension die Vielseitigkeit und den Detailreichtum des Albums („geiler Metal‑Punk‑Moment“ in Off To War!): „Insgesamt bleibt „Opvs Contra Natvram“ als klassisches Behemoth-Epos hängen, auf dem es noch deutlich mehr zu entdecken gibt, als diese Rezension abdecken kann.“ Die Bewertung lag bei 8,5 von 10.[5] Auch Metal Hammer bewertete das Album wohlwollend (5 von 7 Punkten) und hob mitreißende Hooks wie in The Deathless Sun und die abwechslungsreichen Grooves hervor, merkte aber an, dass der Stil nicht jedem Hörer gefallen müsse.[6] Metal.de hob die direktere und aggressivere Ausrichtung im Vergleich zum Vorgänger hervor. Hier lag die Bewertung bei 9 von 10.[7] MoreCore.de schrieb: „Kann man nun sagen, dass Behemoth mit diesem Album eine neue Ära eingeleitet haben? Vermutlich nicht. Die musikalische Entwicklung war auch schon auf dem Vorgängeralbum zu hören. Die neue Ära hat also eigentlich schon vor vier Jahren schleichend begonnen. Dennoch verdeutlicht der neue Longplayer, in welche Richtung sich die Band möglicherweise entwickeln könnte.“[8]

Kritischer beurteilte metal1.info das Album Opvs Contra Natvram und verwies auf eine geringere stilistische Weiterentwicklung: „Opvs Contra Natvram ist ein zweischneidiges Schwert: Während einige Songs restlos begeistern, wirkt die Musik an anderer Stelle mehr wie Beiwerk zu einer anderen/größeren künstlerischen Idee. Alles in allem haben Behemoth damit ein ordentliches Album vorgelegt, das die offensichtlich mögliche Klasse allerdings nicht über die gesamte Spielzeit halten kann.“ Die Bewertung war 7 von 10 Punkten.[9]

Chartplatzierungen

Weitere Informationen ChartsChart­plat­zie­rungen, Höchst­platzie­rung ...
ChartsChart­plat­zie­rungenHöchst­platzie­rungWo­chen
 Deutschland (GfK)[10]13 (2 Wo.)2
 Österreich (Ö3)[1]14 (1 Wo.)1
 Polen (ZPAV)[11][12]1 (5 Wo.)5
 Schweiz (IFPI)[13]14 (1 Wo.)1
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Einzelnachweise

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