Oscar Just

US-amerikanischer lutherischer Geistlicher From Wikipedia, the free encyclopedia

Oscar Theodore Just (* 2. Februar 1876 in Rapidan, Minnesota; † 13. März 1941 in Portland, Oregon) war ein US-amerikanischer lutherischer Geistlicher. Er leitete von 1924 bis 1928 den Washington-Distrikt der Ohio-Synode.

Biographie

Just studierte am Luther Seminary in Saint Paul, das er am 14. Juni 1898 abschloss. Fünf Tage später wurde er ordiniert. Er trat eine erste Pfarrstelle in Marietta an, wo er bis 1902 blieb. Anschließend ging er nach Dickinson in Norddakota und war dort für mehrere Gemeindegründungen, darunter die Dreifaltigkeitskirche in Leipzig, verantwortlich.[1] 1908 wurde er an die deutschsprachige lutherische Christuskirche in Vancouver berufen und hatte zeitgleich auch die Pfarrstelle in Victoria inne. Er plante dort die Errichtung eines eigenen Kirchengebäudes und einer deutschen Schule.[2] 1912 war er Vize-Präsident des auch für British Columbia zuständigen Washington-Distrikts der Ohio-Synode, auch in Victoria war mittlerweile ein eigenes Kirchengebäude errichtet worden.[3]

Im November 1915 wechselte er an die Emanuel-Kirche in Ritzville, an der er bis zum Juni 1928 blieb. Zu dieser Zeit hatte er einige Ehrenämter in den kirchenweiten Gremien der Ohio-Synode inne. 1924 wurde er als Nachfolger von John Bernard Cronek zum Präses des Washington-Distrikts gewählt und hatte dieses Amt vier Jahre lang inne. Sein Nachfolger wurde Leonhard Ludwig. Just ging an die St.-Pauls-Kirche in Portland, wo er bis zu seinem Tod predigte.[1]

Just heiratete 1899 Clara Kaphingst in Greenville, mit der er sechs Kinder hatte. Er starb 1941 an einer Herzkrankheit und wurde in Ritzville auf dem Friedhof seiner alten Gemeinde begraben.[1]

Einzelnachweise

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