Wikiwand AI

Oste (Schiff, 1988)

Flottendienstboot und Typschiff der Oste-Klasse der Deutschen Marine From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Oste (A 52) ist ein Flottendienstboot und das Typschiff der gleichnamigen Klasse der Deutschen Marine. Die Oste gehört zur Einsatzflottille 1 und dort zum 1. Ubootgeschwader mit dem Heimathafen in Eckernförde. Namensgeber ist der Fluss Oste in Niedersachsen.

Schnelle Fakten Klasse 423 (Oste-Klasse)-Klasse, Übersicht ...
Klasse 423 (Oste-Klasse)-Klasse
Die Oste (A 52), vor Eckernförde
Die Oste (A 52), vor Eckernförde
Übersicht
Typ Flottendienstboot
Bauwerft Flensburger Schiffbau-Gesellschaft
Kiellegung 1986
Namensgeber Oste (Fluss)
1. Dienstzeit Flagge
Indienststellung 30. Juni 1988
Heimathafen Eckernförde, Schleswig-Holstein
Technische Daten
Verdrängung
  • Typverdrängung: 2375 t
  • Einsatzverdrängung: 3200 t
Länge 83,5 m
Breite 14,6 m
Tiefgang 6,2 m
Besatzung 36 (Stamm) + 40 (Einsatzpersonal 2./ EloKaBtl 912)[1]
Antrieb Humboldt-Deutz Diesel
Leistung: 6600 kW (8980 PS)
Geschwindigkeit 20 Knoten
Reichweite 5000 sm
Bewaffnung 4× schweres Maschinengewehr 12,7 mm
Schließen

Beschreibung

Antennenaufbauten auf der Oste (2014)

Die Flottendienstboote der Oste-Klasse wurden zu Zeiten des Kalten Krieges als Aufklärungseinheiten konzipiert. Bis 2002 gehörte die Oste zur Flottille der Marineführungsdienste. Inzwischen hat sich das Aufgabengebiet der Oste wie auch das ihrer Schwesterschiffe Alster und Oker verändert, indem es um Frühwarn- und Fernmeldeaufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten deutscher und internationaler Streitkräfte erweitert wurde.

Das derzeitige Schiff Oste wurde am 30. Juni 1988[2] als Nachfolger für das gleichnamige Vorgängerschiff in Dienst gestellt (Dienstzeit 1957–1987). Es ist nach dem Fluss Oste in Niedersachsen benannt.

Am 19. September 2003 hat die oberbayerische Stadt Wolfratshausen eine Patenschaft für die Oste übernommen.[3]

Commons: Oste – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks