Ottenschlag mit Gutenberg und Grafenschlag
Grundherrschaft im Erzherzogtum Österreich unter der Enns
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Die Herrschaft Ottenschlag mit Gutenberg und Grafenschlag war eine Grundherrschaft im Viertel ober dem Manhartsberg im Erzherzogtum Österreich unter der Enns, dem heutigen Niederösterreich.

Ausdehnung
Die Herrschaft umfasste zuletzt die Ortsobrigkeit über Ottenschlag, Grafenschlag, Jungschlag, Arnschlag, Walterschlag, Kienings, Neuhof, Kleingerungs, Haselberg, Bernreith, Reuth, Oedwinkel, Lengau, Pfaffings, Dietmanns, Kleingöttfritz, Kleinnondorf, Wielands und Aschen.[1] Der Sitz der Verwaltung befand sich im Schloss Ottenschlag.
Geschichte
Im 17. und 18. Jahrhundert verfügten die Grafen von Herberstein im Waldviertel über mehrere Herrschaften, darunter auch Ottenschlag. Letzter Inhaber der Allodialherrschaft war Eugen Graf von Falkenhayn, General der Kavallerie, der davor die Herrschaft Droß, Rechberg und Imbach veräußert hatte. Die Herrschaft wurde nach den Reformen 1848/1849 aufgelöst.
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 52 (Ausgabe 1770; Ottenschlag in der Google-Buchsuche).
- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel Ober-Manhardsberg. 6 von 34 Bänden. 2. Band: Krems bis Stift Zwettl. Wallishausser, Wien 1839, S. 65 (Die Herrschaft Ottenschlag – Internet Archive).