Otto Doeltz

deutscher Metallurge From Wikipedia, the free encyclopedia

Otto Doeltz (* 22. November 1863 in Göttingen; † 7. Dezember 1947 in Jeggen) war ein deutscher Metallurg und Hochschullehrer.

Otto Doeltz, 1907, fotografiert von Rudolf Dührkoop

Leben

Otto Doeltz studierte an den Universitäten Genf und Leipzig Physik und Elektrotechnik. Zudem studierte er in den Jahren 1885 und 1888 an der Bergakademie Clausthal und war im preußisch-staatlichen Bergdienst, zunächst als Bergbaubeflissener, ab 1888 als Bergreferendar und ab 1892 als Bergassessor. Weitere Tätigkeiten waren als technischer Hilfsarbeiter des Hüttenamts Sankt Andreasberg und zuletzt als Hütteninspektor in Friedrichshütte (Oberschlesien).[1]

Im Jahr 1900 wurde er Ordentlicher Professor für Metallhüttenkunde an der Bergakademie Clausthal als Nachfolger von Carl Schnabel. Hier errichtete er das neue metallhüttenmännische Institut. 1906 wurde er als Nachfolger von Julius Weeren Ordentlicher Professor für Hüttenwesen, Metallhütten- und Aufbereitungskunde an der Königlichen Technischen Hochschule in Berlin. Nach der Emeritierung 1924 führte ihn das Vorlesungsverzeichnis noch bis 1945 als Ordentlicher Professor.

Ehrungen

  • Otto Doeltz. In: Catalogus Professorum. Professorinnen & Professoren der TU Berlin und ihrer Vorgänger

Literatur

  • Jakob Horn: Die königliche Bergakademie zu Clausthal – Ihre Geschichte und ihre Neubauten. Festschrift zur Einweihung der Neubauten am 14., 15. und 16. Mai 1907. Breitkopf & Härtel, Leipzig 1907, Kap. 6, S. 62 (gbv.de [PDF; 16,0 MB]).

Einzelnachweise

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