Otto Lemcke
deutscher Maler und Grafiker
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Leben und Werk

Lemcke wurde 1891 in Ribnitz geboren und entstammte einer alteingesessenen mecklenburgischen Pastoren- und Beamten-Familie.[1]
Zunächst studierte er Architektur in Charlottenburg, München und Dresden. 1913 wechselte er jedoch zum Fach Grafik. Ab 1921 war er krankheitsbedingt dauerhaft ans Bett gefesselt.
Lemcke schuf vor allem farbige Linolschnitte, Radierungen, Vernis-mou und Kaltnadelblätter, Exlibris, Gebrauchsgrafik, freie Grafik (besonders Landschaften und Architekturdarstellungen), Aquarelle sowie Ölbilder.
Er gehörte dem Deutschen Verein für Exlibriskunst und Gebrauchsgraphik an.
1933 verstarb er in seiner Geburtsstadt.
Ausstellungen (Auswahl)
- 2008: Galerie im Kloster, Ribnitz-Damgarten[2]
Ehrungen
Literatur
- Oscar Gehrig (Hrsg.): Mecklenburgische Monatshefte, 10. Jg., 119. Heft, 1934, S. 374–377.
- Lemcke, Otto. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Band 3: K–P. E. A. Seemann, Leipzig 1956, S. 209 (Textarchiv – Internet Archive – Leseprobe).
- Grete Grewolls: Wer war wer in Mecklenburg und Vorpommern. Das Personenlexikon. Rostock 2011, ISBN 978-3-356-01405-1, S. 5797.