Otto Waldstein

österreichischer Optiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Otto Waldstein (* 9. Dezember 1878[1] in Wien; † 28. Juli 1936[2] ebenda) war ein österreichischer Optiker, Präsident des österreichischen Optikervereins, Handelskammerrat, Kommerzialrat und k.u.k. Hoflieferant.[3] sowie ab 1902 Inhaber der Firma Simon Waldstein. Er war jüdischen Glaubens.

Leben

Otto Waldstein wurde als Sohn der Eheleute Simon Waldstein (1837–1902) und Hermine, geborene Seligmann (1841–1900), geboren[4] und hatte noch einen älteren Bruder und eine ältere Schwester.

Nach seinem Abitur studierte er an der Universität Wien 1904[5] brach das Studium ab und widmete sich dem väterlichen Unternehmen und heiratete Johanna (Hansi) Künath. Aus dieser Ehe ging der gemeinsame Sohn Fritz Waldstein (1905–1973)[6] abgerufen hervor.

Auf Empfehlung von Eduard Ameseder, Karl Friedrich Gsur und Reinhold Kukla wurde er am 28. Oktober 1924 Mitglied des Künstlerhaus Wien.[7]

1932 wurde er mit der Wilhelm-Exner-Medaille ausgezeichnet.

Patent

Am 10. Februar 1906 erhielt er unter Xr. 181029. KL 42 ein Patent auf ein Dämmerungsfernrohr.[8]

Veröffentlichungen (Aufsätze)

  • Otto Waldstein: Über longitudinale Schwingungen von Stäben, welche aus parallel zur Längsachse zusammengesetzten Stücken bestehen. S.-A. Wien. Ber. 111 [2 a], 1902, S. 930–934.[9]

Einzelnachweise

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