Otto von Auwers

deutscher Physiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Otto Arthur Siegfried von Auwers (* 1. Juli 1895 in Heidelberg; † 4. November 1949 in Clausthal) war ein deutscher Physiker.

Leben

Auwers war der Sohn des Chemikers Karl Friedrich von Auwers. Er studierte an den Universitäten in Heidelberg, München und Marburg sowie der an der Technischen Hochschule München Naturwissenschaften. Anschließend war er als Assistent an der Technischen Hochschule Danzig und der Universität Greifswald tätig, wo er auch promovierte.

Ab 1924 war er als Physiker in den Laboratorien der Siemens-Werke tätig, wo er schwerpunktmäßig in der Forschung arbeitete. 1935 konnte er sich als „Externer“ an der Universität Berlin habilitieren und erhielt dort im Oktober 1936 eine Dozentur für Physik. Im Februar 1944 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt.[1] Bekannt wurde Auwers mit seinen Untersuchungen der lichtelektrischen Effekte und der ferromagnetischen Werkstoffe.

1946 wurde von Auwers als Ordinarius an die Bergakademie Clausthal berufen, wo er bis zu seinem frühen Tod lehrte.

Der Astronom Arthur Auwers war sein Großvater.

Literatur

Einzelnachweise

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