P-Cumarsäure
chemische Verbindung
From Wikipedia, the free encyclopedia
p-Cumarsäure (4-Hydroxyzimtsäure) ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Hydroxyzimtsäuren. In der Literatur ist meist das (E)-Isomer gemeint, daneben ist auch (Z)-p-Cumarsäure bekannt.
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | p-Cumarsäure | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
| |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C9H8O3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
kristalline Nadeln[1] | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 164,16 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Ethanol (50 g/l)[2] | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Natürliches Vorkommen


Im Pflanzenreich ist p-Cumarsäure sehr verbreitet und kommt z. B. in den Blättern des Gewöhnlichen Trompetenbaums (Catalpa bignonioides),[3] von Majoran (Origanum majorana ),[3] Basilikum (Ocimum basilicum)[3] und der Europäischen Eibe (Taxus baccata),[3] in den Früchten von Capsicum frutescens und Äpfeln (Malus domestica),[3] den Kernen von Sonnenblumen (Helianthus annuus) und Anis (Pimpinella anisum),[3] in der Rinde der Spätblühenden Traubenkirsche (Prunus serotina)[1] sowie in Wiesen-Klee (Trifolium pratense),[1] Ananas (Ananas comosus)[3] und Daviesia latifolia[1] vor.
Anwendungen
p-Cumarsäure wird bei einer Proteindetektion durch Western Blot mit Chemilumineszenz als Reaktionsverstärker (engl. sensitiser) verwendet.