PISA-International-Plus
PISA-Längsschnittstudie
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Bei der PISA-I-Plus handelt es sich um eine „PISA-Längsschnittstudie zur Entwicklung mathematisch-naturwissenschaftlicher Kompetenzen im Verlauf eines Schuljahres“. Sie wurde am 17. November 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.
Auswertung
| Veränderung der Kompetenzen bei Schülern der 10. Klasse innerhalb eines Jahres | |||
|---|---|---|---|
| Fach | verschlechtert | nichts dazugelernt | verbessert |
| Mathematische Kompetenz | 8 % | 32 % | 60 % |
| Naturwissenschaftliche Kompetenz | 19 % | 37 % | 44 % |
| (PISA 2003 Kompetenzentwicklung Zusammenfassung S. 6–8) | |||
Gewertet wurde die Entwicklung zwischen einem Test im Frühjahr in der 9. Schulklasse (2003) und einem Folgetest bei denselben Schülern und Schülerinnen im darauffolgenden Frühjahr in der 10. Klasse (2004) in den Fächern Mathematik und Naturwissenschaften. Es zeigte sich, dass in der Mathematik nur 60 % der Schüler innerhalb eines Jahres dazugelernt haben, in naturwissenschaftlichen Fächern sogar nur 44 %, während knapp jeder Fünfte naturwissenschaftliches Wissen verlernt habe. Dieses als eher schlecht bewertetes Ergebnis wurde auf mangelnde didaktische Kompetenzen zurückgeführt.
Zudem bestätigte auch dies wieder eine Bildungsbenachteiligung von Schülern mit niederer sozialer Herkunft. Die Bedeutung der Unterstützung des Elternhauses wurde betont. Nicht nachzuweisen war der Einfluss, ob zu Hause die Möglichkeit der Computernutzung bestünde.