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Pablo Jókay

deutsch-ungarischer Filmkomponist From Wikipedia, the free encyclopedia

Pablo Jókay (* 1993 in Affoltern am Albis) ist ein deutsch-ungarischer Filmkomponist.

Pablo Jókay bei der Premiere des Spielfilms Der verlorene Mann. (Mai 2026)

Leben

Pablo Jókay studierte von 2016 bis 2020 Komposition für Film und Medien bei Gerd Baumann an der Hochschule für Musik und Theater München. Anschließend absolvierte er den Masterstudiengang „Komposition für Film, Theater und Medien“ bei André Bellmont und Niki Reiser an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und schloss diesen 2023 ab. Seit 2025 ist Jókay Dozent an der ZHdK.[1]

Als Assistent der Filmkomponisten Diego Baldenweg, Nora Baldenweg und Lionel Baldenweg arbeitete er unter anderem an In The Land Of Saints And Sinners, einem Film von Robert Lorenz mit Liam Neeson, Kerry Condon und Ciarán Hinds.[2]

Jókay schrieb die Musik des Kurzfilms Eigenheim von Welf Reinhart, der 2022 durch die Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles mit dem Studenten-Oscar in Silber ausgezeichnet wurde.[3][4] 2025 komponierte er die Musik für den Dokumentarfilm Flying Scents – of plants and people, der beim Locarno Film Festival uraufgeführt wurde.[5] 2026 folgte die Filmmusik für den Spielfilm Der verlorene Mann, Jókays zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Welf Reinhart.[6] Der mit Dagmar Manzel, August Zirner und Harald Krassnitzer besetzte Film wurde im Hauptwettbewerb des International Film Festival Rotterdam uraufgeführt.[7]

Filmografie (Auswahl)

  • 2019: Zu Zweit Allein (Spielfilm) – Regie: Sabine Koder
  • 2020: Komfortzone (Kurzfilm) – Regie: Jonas Egert
  • 2021: Eigenheim (Kurzfilm) – Regie: Welf Reinhart
  • 2022: But What Does It Mean? (Animationsfilm) – Regie: Julie Ecoffey
  • 2023: Im Rhythmus Der Zeit (Dokumentarfilm) – Regie: Maren Stoppel und Valentin Schneider
  • 2025: Der Vegetarierkongress (Animationsfilm) – Regie: Noah Erni
  • 2025: Flying Scents of plants and people (Dokumentarfilm) – Regie: Antshi von Moos
  • 2026: Der verlorene Mann (Spielfilm) – Regie: Welf Reinhart

Auszeichnungen

  • 2023: Taurus Award für die beste Musik in einem Animationsfilm für But What Does It Mean? beim Animatou International Film Festival Genf.[8]
  • 2025: Alexis-Victor-Thalberg Award für die Musik in Flying Scents – of plants and people.[9]

Einzelnachweise

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