Paech-Brot

ehemaliges Unternehmen in Berlin From Wikipedia, the free encyclopedia

Paech-Brot war ein vom Berliner Brot- und Backwarenerzeuger Eberhard Paech (1910–2000), einem Pionier des industriellen Backens in Deutschland, gegründetes Unternehmen. Der Eberhard Paech-Preis, gestiftet von Eberhard Paech, wird seit 1971 alle drei Jahre für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Brotes vergeben.

Logo von Paech-Brot

Im Jahr 1986 verkaufte der geschäftsführende Gesellschafter Paech, Sohn des Brotfabrikanten Waldemar Paech und dessen Frau Luise Paech, geborene Riegel, sein Unternehmen Paech-Brot GmbH[1] an die Großbäckerei Wendeln, seit 2002 ein Teil von Kamps. Der Markenname Paech wurde bis 1989 weitergeführt.[2]

Die große Paech-Brot-Fabrik im Stephankiez in Berlin-Moabit (zwischen Birken- und Stephanstraße) wurde 1927 erbaut und 1993 geschlossen, Ende der 1990er Jahre wurde in einem kleinen Teil vorübergehend noch einmal produziert. Der Abriss begann 2004, der Schornstein stand bis 2008.[3] Auf dem Gelände steht seit 2010 ein großes Einkaufszentrum, der Backshop des dortigen Supermarktes führt aus Traditionsgründen wieder Logo und Namen von Paech-Brot.[4]

Eine Brotfabrik in Schleswig-Holstein in Meddewade wurde 1954 als Filiale gegründet und 2003 endgültig geschlossen.

Bekannte Paech-Brote waren die unter den Handelsnamen Tiefenfurter und Uckermärker[5] ausgelieferten Roggenmischbrote, die noch heute, z. B. von Schäfer’s, in Lizenz produziert und angeboten werden.

Commons: Paech-Brot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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