Paeduma cylindraceum
Art der Gattung Paeduma
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Paeduma cylindraceum ist eine Krabbenart der Familie Hexapodidae und einziger Vertreter der Gattung Paeduma.[1] Sie besiedelt den tropischen Ostpazifik, ihr Habitat ist unbekannt.[2] Bewiesen ist das Vorkommen auf den Galapagosinseln, möglicherweise kommt es auch an der Pazifikküste Südamerikas vor.[3]
| Paeduma cylindraceum | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Paeduma | ||||||||||||
| Rathbun, 1897 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Paeduma cylindraceum | ||||||||||||
| (Bell, 1858) |
Merkmale
Der Carapax ist bis zu 15,3 mm lang.[2] Der Körper ist dick, fast zylindrisch, deutlich konvex und in der Querebene abgeflacht. Nach vorn verengt er sich, die Regionen sind kaum abgrenzbar. Die Seitenränder sind vorn bogenförmig, divergiere dann und konvergieren nach hinten wieder. Die Stirn ist eingezogen und relativ schmal und weist einen verdickten Kamm auf. Die Glieder 2 und 3 der Antennen sind von den Antennulen bedeckt. Das Epistom ist relativ gut entwickelt. Die Augenhöhlen sind quer orientiert und liegen in einer geraden Linie. Die Augen sind beweglich und liegen quer, die Cornea ist schmal und enger als der Augenstiel. Der dritte Maxilliped ist breit und bedeckt die Mundhöhle nahezu vollständig. Sein Endopodithat ein breites Ischium und einen breiten Merus, die übrigen Abschnitte sind schlank. Der Exopodit ist breit und trägt eine lange, verborgen liegende Geißel.[3]
Der dritte bis fünfte Somit des Pleons sind bei Männchen verschmolzen.[2] Das Telson ist verlängert und am Ende abgerundet. Die Gonopoden sind unter dem Pleon verborgen. Das erste ist vermutlich schlank das zweite kurz. Die Scherenbeine sind bei Männchen deutlich verschieden. Die Hand des größeren ist nahezu so lang wie breit, zwischen den Fingern klafft ein Spalt. Die Innenseite der Finger ist streifig. Die Schreitbeine P2 bis P4 sind kurz und ähnlich in Größe und Form. Das letzte Schreitbein ist von außen nicht sichtbar, bei Männchen zu einer rudimentären Coxa reduziert, bei Weibchen ganz fehlend. Der Stridulationsapparat besteht aus einer schrägen Reihe von Stäben auf dem Pterygostom und den zahlreichen dünnen langen Streifen auf dem Dactylus.[3]