Papa, Can You Hear Me?
Song-Titel, Lied von Barbra Streisand
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Papa, Can You Hear Me? ist ein Song von Barbra Streisand aus dem Film Yentl (1983).
| Papa, Can You Hear Me? | |
|---|---|
| Barbra Streisand | |
| Veröffentlichung | Januar 1984 |
| Länge | 3:29 |
| Genre(s) | Popmusik, Filmsong |
| Text | Alan Bergman, Marilyn Bergman |
| Musik | Michel Legrand |
| Produktion | Phil Ramone, Dave Grusin |
| Label | Columbia Records |
| Auszeichnung(en) | Oscar-Nominierung |
| Album | Yentl (Soundtrack) |
| Coverversionen | |
| 1993 | Nina Simone |
| 1993 | Michael Crawford |
| 2001 | Charlotte Church |
| 2012 | Meredith Braun |
Hintergrund
Der Song wurde, wie der Rest des Filmmusicals, von Alan und Marilyn Bergman geschrieben. Die Musik stammt von Michel Legrand. Der Text wird verwendet, um einen Teil der Story zu erzählen. Im Film spielt Barbra Streisand, die auch die Regie übernahm, den Titelcharakter Yentl, ein jüdisches Mädchen, das entgegen den Gesetzen des Judentums den Talmud studieren will. Dabei wurde sie von ihrem Vater bis zu dessen Tod unterstützt. Nun verkleidet sie sich als Mann, um weiterhin studieren zu können. In dem Song wendet sie sich an ihren Vater und stellt die Frage, ob dieser ihr Verhalten verstehen würde. Gleichzeitig drückt sie die Trauer um seinen Tod in dem Stück aus.[1][2] Wie die meisten Stücke des Albums handelt es sich auch bei diesem Song um einen inneren Monolog.[3]
Veröffentlichung
Auszeichnungen
Der Song wurde bei der Oscarverleihung 1984 als Bester Song nominiert, genauso wie The Way He Makes Me Feel. Während der gesamte Soundtrack einen Oscar für die Beste adaptierte Filmmusik erhielt, gingen beide Songs leer aus. Es gewann stattdessen Flashdance … What a Feeling aus Flashdance.[5]
Coverversionen und Interpretationen
Nina Simone coverte den Song 1993 auf ihrem letzten Studioalbum A Single Woman.[6] Im selben Jahr coverte es auch Michael Crawford auf seinem Album A Touch of Music.[7] 2001 coverte Charlotte Church den Song auf ihrem Album Enchantment.[8]
Der Song ist Teil eines Running Gags im Film Deadpool 2. Zu Beginn schaut Deadpool mit Freundin Vanessa das Filmmusical und stellt anschließend fest, dass der Song sich fast wie Do You Want to Build a Snowman? aus Die Eiskönigin – Völlig unverfroren anhöre.[9]