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Papuamistelfresser

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Der Papuamistelfresser (Dicaeum pectorale) ist eine Vogelart aus der Familie der Mistelfresser (Dicaeidae).[1][2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Papuamistelfresser

Papuamistelfresser

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Mistelfresser (Dicaeidae)
Gattung: Dicaeum
Art: Papuamistelfresser
Wissenschaftlicher Name
Dicaeum pectorale
S. Müller, 1843
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Der Vogel kommt im äußersten Westen Neuguineas und auf den angrenzenden Inseln vor.

Die Art wurde früher als konspezifisch mit dem Rotkappen-Mistelfresser (Dicaeum geelvinkianum) und/oder dem Louisiadenmistelfresser (Dicaeum nitidum) angesehen.[3]

Das Verbreitungsgebiet umfasst Wälder und Sekundärwald von Meereshöhe bis zu 1500, selten 2350 m. ü. M.[4]

Der Artzusatz kommt von lateinisch pectus, pectoris Brust.[5]

Merkmale

Der Vogel ist etwa 9 cm groß und wiegt 7–8 g. Das Männchen ist oliv vom Kopf bis zur Oberseite, am Bürzel gelblich. Die Kopfseiten sind grauer, die Kehle weiß. Die Brust ziert ein großer scharlachroter Fleck, Bauchmitte und Unterschwanzdecken sind gelblich oder weißlich, die übrige Unterseite grau. Die Iris ist braun, Schnabel und Beine sind dunkelbraun oder schwarz. Das Weibchen hat keinen roten Brustfleck, Jungvögel sind mehr olivfarben und an der Unterseite weniger grau.[4]

Geografische Variation

Es werden folgende Unterarten anerkannt:[1][4][6][7][8]

  • D. p. pectorale Müller, 1843, Nominatform – Nordwesten Neuguineas und auf Waigeo, Batanta, Salawati, und Misool
  • D. p. ignotus Mees, 1964[9] – Gebe Insel, Oberseite mit mehr oliv, Unterseite und Unterschwanzdecken blasser und weniger gelblich, Flügel und Schnabel etwas größer

Stimme

Der Gesang wird als kurzes, insektenartiges Summen beschrieben, auch als hohen einzelnen, ansteigenden Laut „chew“, rasch wiederholt.[4]

Lebensweise

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus schalenlosen Früchten, auch Feigen (Ficus) und wohl auch Loranthus aus der Familie der Riemenblumengewächse (Loranthaceae). Hinzu können Spinnentiere kommen. Gesucht wird im Wipfelbereich, einzeln oder paarweise.[4]

Gefährdungssituation

Der Bestand gilt als nicht gefährdet (Least Concern).[10]

Literatur

  • S. Müller: Dicaeum pectorale. In: Verhandelingen over de natuurlijke geschiedenis der Nederlandsche overzeesche bezittingen, Zoologie, S. 162, 1843, Biodiversity Library

Einzelnachweise

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