Paracentrobiini
Tribus in der Familie Trichogrammatidae
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Die Paracentrobiini bilden eine Tribus der Erzwespen-Unterfamilie Oligositinae innerhalb der Familie der Trichogrammatidae. Die Tribus wurde 1971 von dem italienischen Entomologen Gennaro Viggiani eingeführt.[1] Molekularbiologische Untersuchungen von Owen et al. (2007) stützen den taxonomischen Status der Tribus als monophyletische Gruppe.[2] Die ursprünglich der Tribus aufgrund morphologischer Merkmale zugeordneten Gattungen Burksiella und Pintoa wurden in die Tribus Chaetostrichini verschoben.
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Paracentrobiini | ||||||||||||
| Viggiani, 1971 |
Merkmale
Diagnostische Merkmale der Erzwespen beziehen sich im Wesentlichen auf die Morphologie des Aedeagus, das spermaübertragende Organ der Männchen. Viggiani (1971) beschrieb die neu eingeführte Tribus anhand folgendem Merkmal: „Teilweise kegelstumpfförmige Phallobasis mit einer kurzen anterodorsalen Öffnung, im Allgemeinen quer oder halbrund“.[1]
Lebensweise
Die Paracentrobiini sind Eiparasitoide. Bekannte Wirte gehören zu den Gallmücken, Weichwanzen und Rundkopfzikaden.
Innere Systematik
Die Paracentrobiini umfassen mehr als 50 beschriebene Arten in vier Gattungen:[3]
- Ittys Girault, 1911 – 9 Arten, kosmopolitisch verbreitet
- Ittysella Pinto & Viggiani, 1988 – 1 Art (I. lagunera), Mexiko, Nearktis
- Paracentrobia Howard, 1897 – 46 Arten, kosmopolitisch verbreitet
- Paraittys Viggiani, 1972 – 1 Art (P. latipennis), Griechenland, Israel