Paranormal Activity: Die Gezeichneten

Film von Christopher B. Landon (2014) From Wikipedia, the free encyclopedia

Paranormal Activity: Die Gezeichneten (Originaltitel: Paranormal Activity: The Marked Ones) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm über das Übernatürliche von Christopher B. Landon aus dem Jahr 2014. Der Film ist im Gegensatz zu seinen Vorgängern ein Ableger der Paranormal-Activity-Reihe. Er schließt folglich inhaltlich nicht an den vorigen Teil, Paranormal Activity 4, an.

TitelParanormal Activity: Die Gezeichneten
OriginaltitelParanormal Activity: The Marked Ones
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Paranormal Activity: Die Gezeichneten
Originaltitel Paranormal Activity: The Marked Ones
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2014
Länge 84 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Christopher B. Landon
Drehbuch Christopher B. Landon
Produktion Jason Blum
Oren Peli
Kamera Gonzalo Amat
Schnitt Gregory Plotkin
Besetzung
Chronologie
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Handlung

Jesse Arista lebt mit seiner Familie in Oxnard, Kalifornien. In der darunterliegenden Wohnung wohnt Ana Sanchez, die in der Nachbarschaft als Hexe gilt. Nachdem Ana ermordet aufgefunden wird, beobachten Jesse und sein Freund Hector, wie ihr Mitschüler Oscar den Tatort verlässt. Bei der anschließenden Untersuchung der Wohnung entdecken sie Gegenstände, die mit schwarzer Magie in Verbindung stehen, sowie Videokassetten und ein Zauberbuch.

Nach der Durchführung eines Rituals durch Jesse, Hector und ihre Freundin Marisol kommt es in Jesses Wohnung zu paranormalen Erscheinungen. Bei dem Versuch, mittels eines elektronischen Spiels Kontakt zu einer Entität aufzunehmen, treten weitere ungewöhnliche Phänomene auf. Jesse stellt später eine Bissspur an seinem Arm fest und entwickelt übernatürliche Fähigkeiten, darunter Levitation. Bei einer Begegnung mit Oscar, der ebenfalls eine entsprechende Bissspur sowie veränderte Augen aufweist, erfährt Jesse, dass eine fremde Macht Besitz von ihnen ergreifen werde. Kurz darauf nimmt sich Oscar das Leben.

In Anas Wohnung entdeckt die Gruppe eine Falltür, hinter der sich ein Raum mit einem Altar sowie Fotografien von Jesse, seiner schwangeren Mutter, Ana, Oscar und Lois befindet. Jesse wird im weiteren Verlauf von einer unbekannten Kraft angegriffen und zeigt zunehmend aggressives und selbstschädigendes Verhalten.

Hector und Marisol suchen daraufhin den Kontakt zu Arturo, dem Bruder Oscars, der sie an Ali Rey verweist. Diese hat sich nach der Ermordung ihrer Eltern und Entführung ihres kleinen Bruders Hunter mit dämonischen Phänomenen beschäftigt und erklärt, dass Jesse von einem Hexenzirkel namens „The Midwives“ markiert worden sei. Ziel des Zirkels sei es, durch rituelle Praktiken eine Gruppe besessener junger Männer zu erschaffen. Ali übergibt ihnen eine Adresse, an der ein abschließendes Ritual stattfinden soll, und warnt, dass Jesse danach nicht mehr existieren werde.

Nachdem Jesse seine Großmutter eine Treppe hinunterstößt und später entführt wird, begeben sich Hector, Marisol, Arturo und dessen Begleiter Santo zu der genannten Adresse, bei der es sich um das Haus von Lois handelt. Dort werden sie von Mitgliedern des Zirkels angegriffen. Während Arturo sich den Angreifern entgegenstellt, dringen Hector und Marisol in das Haus ein. Im weiteren Verlauf werden Santo und Marisol getötet, während Arturos Schicksal unklar bleibt. Hector wird von dem besessenen Jesse verfolgt und flieht durch eine markierte Tür. Diese führt ihn in die Vergangenheit in das Haus von Katie und Micah. Dort kommt es zu den Ereignissen, die das Ende des ersten Films darstellen: Katie tötet Micah. Hector wird anschließend vermutlich von Jesse getötet. Abschließend wird die Kamera von einer unbekannten Person abgeschaltet.

Hintergrund

Der Film wurde im April 2012 angekündigt, als eine sogenannte Post-Credit-Szene am Ende des Abspanns von Paranormal Activity 4, die nur in der Kino-Version zu sehen war, Raum für eine Fortsetzung ließ. Christopher B. Landon, Verfasser des Drehbuchs von Disturbia (2007), sowie dem zweiten bis vierten Film der Paranormal-Activity-Reihe,[3] stellte sich bereit, das Drehbuch zum Film, der auch als „Cousin“ zu den Vorgängern beschrieben wird, also keine Fortsetzung oder eine Neuverfilmung darstellt, zu verfassen und Regie zu führen. Der Film basiert ebenfalls auf dem sogenannten „Found-Footage“-Format (dt.: gefundene Aufnahme).

Die Dreharbeiten wurden im späten Juli 2013 fertiggestellt. Das Veröffentlichungsdatum für die USA wurde vom 25. Oktober 2013 auf den 3. Januar 2014 versetzt, aufgrund der längeren und aufwändigeren Nachbearbeitung des Filmes. Am Startwochenende in den USA nahm der Film aus über 2.800 Kinos insgesamt 18,3 Millionen US-Dollar ein.[4] Bis zum 19. Januar 2014 nahm der Film weltweit über 75 Millionen Dollar ein.[5]

In Deutschland startete der Film einen Tag vor der Premiere in den USA, am 2. Januar 2014.[6]

Kritik

Der Film erhielt gemischte bis negative Kritiken. Bei Rotten Tomatoes erreichte der Film lediglich unterdurchschnittliche 39 Prozent bei 82 Kritiken und 34 Prozent bei den Zuschauern. Metacritic nennt einen Score von 42, was einer gemischten Bewertung entspricht.[7][8]

„Die Idee eines Ablegers des Horror-Hokuspokus speziell für die hispano-amerikanische Zielgruppe wirkte zunächst einmal wie ein reiner Marketing-Kniff. Doch statt eines öden Latino-Abklatsches präsentiert uns Christopher Landon mit ‚Paranormal Activity: Die Gezeichneten‘ einen frischen und recht humorvollen Horror-Thriller.“

Andreas Stäben auf Filmstarts.de[9]

Fortsetzung

Eine Fortsetzung zu den ersten vier Filmen startete am 22. Oktober 2015 in Deutschland (Paranormal Activity: Ghost Dimension).[10] Regie führte Gregory Plotkin.[11] Der Film wird inhaltlich nicht an Paranormal Activity: Die Gezeichneten angrenzen.

Einzelnachweise

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