Paris-Concert (Album)
Album von Circle
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Paris-Concert ist ein Musikalbum der Formation Circle. Die am 21. Februar 1971 live im damaligen Maison de l’O.R.T.F. in Paris entstandenen Aufnahmen erschienen am 2. Mai 1972 auf ECM Records.
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Format(e)
2 LP, 2 CD, Download
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| Livealbum von Circle | ||||
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Format(e) |
2 LP, 2 CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
5 | |||
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1:34:56 | ||||
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Besetzung |
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Aufnahmeort(e) |
Maison de l’O.R.T.F., Paris | |||
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Hintergrund
Paris-Concert war nach Circle 1: Live in Germany Concert und Circle 2: Gathering das dritte und letzte Album des kurzlebigen Quartetts Circle (aber das einzige, was über die Jahrzehnte präsent war). Der in Paris live aufgenommene Mitschnitt präsentiert den Pianisten Chick Corea, den Saxophonisten Anthony Braxton, den Bassisten Dave Holland und den Schlagzeuger Barry Altschul. Chick Corea schied bald aus der Band aus, um sich anderen musikalischen Feldern zu widmen.[1]
Titelliste
- Circle: Paris-Concert (ECM Records – ECM 1018/19 ST)[2]
A1 Nefertitti (Wayne Shorter) 18:26
A2 Song for the Newborn (Dave Holland) 7:09
B1 Duet (Braxton/Corea) 10:55
B2 Lookout Farm / 73° Kalvin (Variation – 3) (Altschul/Braxton) 16:25
C Toy Room – Q & A (Holland) 24:44
D No Greater Love (Isham Jones & Marty Symes) 17:40
Rezeption
Scott Yanow verlieh dem Album in Allmusic viereinhalb Sterne und schrieb, von allen Aufnahmen des kurzlebigen Avantgarde-Quartetts Circle sei diese Doppel-LP die lohnenswerteste. Das Quartett würde eine breite Palette recht freier musikalischer Erkundungen darbieten. Zu den Höhepunkten zählen ihre Neuinterpretation des Standards „There Is No Greater Love“, das verspielte „Toy Room – Q & A“, Braxtons „73 Degrees Kelvin“ und Wayne Shorters „Nefertiti“. Die Musik sei zwar oft recht abstrakt, klinge aber insgesamt farbenfroh und innovativ.[3]
In Between Sound and Space: ECM Records and Beyond meinte Tyran Grillo über das Album, Corea brilliere mit einigen seiner fesselndsten Fingerfertigkeiten und beweise an jedem Rastplatz sein feines Gespür für die Mechanismen seines Wohnwagens; Braxtons „pharaonischer“ Klang sei ein Ohrenschmaus; und eine straffere Rhythmusgruppe an seiner Seite sei kaum vorstellbar. „Circle als Band formt aus dem rohen melodischen Material nicht einfach Musik, sondern durchdringt dieses. Diese Aufnahme ist ein bleibendes Zeugnis einer prägenden Phase für ECM. Die begeisterten Reaktionen des Publikums vermitteln dem Hörer das Gefühl, Geschichte live mitzuerleben.“[1]