Paris Konstantinidis

griechischer Basketballtrainer und Funktionär From Wikipedia, the free encyclopedia

Paris Konstantinidis (* 25. August 1954 in Ioannina; † 14. August 2025[1]) war ein griechischer Basketballtrainer und -funktionär, der überwiegend bei den Iserlohn Kangaroos in der 2. Basketball-Bundesliga tätig war.[2] Er hat den Iserlohner Basketball wie kaum ein anderer als Trainer, Förderer und Manager geprägt.[3] Außerdem war er der Vater des ehemaligen Bundesligaspielers Jannis Konstantinidis.[4]

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Trainer ...
Basketballspieler
Basketballspieler
Paris Konstantinidis
Spielerinformationen
Geburtstag 25. August 1954
Geburtsort Ioannina, Griechenland
Vereine als Trainer
1994–1998 DeutschlandDeutschland Iserlohn Kangaroos
2002–2004 DeutschlandDeutschland Iserlohn Kangaroos
2006–2008 DeutschlandDeutschland Iserlohn Kangaroos
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Leben

Der in Griechenland geborene Konstantinidis zog 1972 zum Studium der Chemie und Mathematik nach Deutschland. Nachdem er sein Studium beendet hatte, eröffnete er gemeinsam mit seinem Bruder eine Gaststätte, später zusätzlich eine Kneipe.[1]

Konstantinidis war verheiratet und hatte drei Kinder.[1] 2022 erlitt er einen Schlaganfall und lag 40 Tage im Koma, erholte sich aber wieder.[5] Er starb im August 2025 im Alter von 70 Jahren.[1]

Laufbahn

Seine ersten Schritte im Basketballgeschäft machte Konstantinidis als Funktionär und kümmerte sich unter anderem bei diversen internationalen Turnieren um die griechische und sowjetische Nationalmannschaft.[4] So half er auch mit, den ehemaligen litauischen Nationalspieler Gintaras Krapikas nach Iserlohn zu holen.[3] Sein Debüt als Trainer im Profibereich gab er bei den Iserlohn Kangaroos in der Saison 1994/1995 in der Regionalliga, wo er gleichzeitig Iserlohner Talente wie Matthias Grothe förderte.[6] Im Jahr 1997 wechselte Konstantinidis ins Management der Iserlohn Kangaroos und konnte 2002 mit dem Verein den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga feiern.[3] Den größten Erfolg als Trainer feierte er direkt in der Aufstiegssaison mit dem sechsten Platz in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.[7] In den Jahren 2003 und 2006 wurde Konstantinidis bei der IKZ-Sportlerwahl zum Trainer des Jahres gewählt.[8]

Einzelnachweise

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