Parque Natural de Las Ubiñas-La Mesa
Park in Spanien
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Der Parque Natural de Las Ubiñas-La Mesa ist ein Naturschutzgebiet im Norden Spaniens, in der Bergregion des Fürstentums Asturien.
Parque Natural de Las Ubiñas-La Mesa
IUCN-Kategorie VI – Protected Area with Sustainable use of Natural Resources | ||
Hochgebirgslandschaft im Naturpark | ||
| Lage | Asturien, Spanien | |
| Fläche | 35.793 ha | |
| WDPA-ID | 389016 | |
| Geographische Lage | 43° 7′ N, 5° 58′ W | |
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| Einrichtungsdatum | 2006 | |
| Verwaltung | Fürstentum Asturien | |
Geographie
Der Naturpark erstreckt sich mit einer Fläche von 358 km² über die Gemeindegebiete von Teverga, Quirós und Lena in Austurien, etwa 30 km südlich der Provinzhauptstadt Oviedo.
Im zentralen Bereich des Kantabrischen Gebirges gelegen, weist der Park große Höhenunterschiede auf. Landschaftlich dominierendes Element ist das felsige Ubiña-Massiv mit den beiden höchsten Gipfeln Fontán Norte (2417 m) und Peña Ubiña (2414 m). Mehr als 30 Berge sind höher als 2000 m.
Die Haupttäler werden von den Flüssen Taja, Valdecarzana und Páramo gebildet.
Karsterscheinungen sind im Kalksteingebirge in Form von zahlreichen Dolinen, Klüften und weiten Höhlensystemen stark ausgeprägt. Auch Gletscherkare, Becken und Moränen sind im Gebiet oberhalb von 1500 m Höhe vorzufinden.[1]
Innerhalb des Naturparks leben etwa 3000 Einwohner.[2]
Schutzstatus
Der Naturpark wurde im Jahr 2006 gegründet und im Jahr 2012 als Biosphärenreservat von der UNESCO anerkannt. Außerdem ist das Gebiet in mehrere Natura-2000-Schutzgebiete unterteilt.[1][3]
Flora
Mehr als ein Drittel des Parkes ist mit natürlicher Bewaldung bedeckt, insbesondere Buchenwälder sind zwischen 800 und 1600 m Höhe vorherrschend und machen etwa 75 % der Baumvegetation aus. Zu den weiteren häufigen Baumarten zählen Eichen (Traubeneiche, Pyrenäen-Eiche, Stileiche), Birken, Eiben, Ahorne und Erlen.[1]
Fauna
Die abgeschiedene Lage inmitten des Kantabrischen Gebirges, die niedrige menschliche Besiedlungsdichte und der relativ hohe Bewaldungsgrad bieten gute Rückzugs- und Lebensbedingungen für eine artenreiche Fauna. Im Gebiet sind die meisten typischen Tierarten des Kantabrischen Gebirges vertreten. Unter den Säugetieren finden sich: Europäischer Braunbär, Iberischer Wolf, Baummarder, Steinmarder, Hermelin, Wildkatze, Wildschwein, Reh, Rotwild, Pyrenäen-Gämse, Fischotter, Pyrenäen-Desman, zahlreiche Fledermausarten, darunter auch die seltene Langflügelfledermaus.
Die Vogelwelt ist ebenfalls artenreich und beherbergt Arten wie Auerhuhn, Mittelspecht, Schwarzspecht, Schneesperling, Alpenbraunelle, Mauerläufer, Waldbaumläufer, Steinrötel, Steinschmätzer, Bergpieper, Gänsegeier, Schmutzgeier, Steinadler, Wanderfalke.
Unter den Reptilien ist die endemische Nordiberische Kreuzotter erwähnenswert, welche nur hier im Kantabrischen Gebirge vorkommt.[2]
Besucherzentren und Museen
In Taverga, Bárzana (Quirós) und Tuíza Riba (Lena) sind offizielle Informationszentren der Parkverwaltung angesiedelt.
Ein prähistorisches Museum befindet sich in Teverga und ein ethnografisches Museum in San Salvador (Quirós).[1]

