Partialtide

einzelne harmonischen Schwingungen, die in ihrer Überlagerung die periodisch Vatiation der Gezeiten modellieren From Wikipedia, the free encyclopedia

Als Partialtiden werden in der Gezeitenkunde die einzelnen harmonischen Schwingungen bezeichnet, die in ihrer Überlagerung die periodisch wiederkehrende Grundlage des Gezeitengeschehens bilden. Die an einem Küstenpegel messbare Höhe von Ebbe und Flut wird letztlich noch zusätzlich z. B. durch Windstau vergrößert oder verkleinert. Beschrieben wird eine Partialtide durch die Amplitude und die Frequenz ihrer Schwingung.

Amplitude der M2-Partialtide in den Weltmeeren. In den amphidromischen Punkten ist die Amplitude null.

Die vier wichtigsten Partialtiden die den größten Teil des gesamten Tidegeschehens ausmachen sind die halbtägigen Mond- und Sonnentiden und die eintägige Mond- und Deklinationstide. Die acht wichtigsten Partialtiden mit ihren Abkürzungen sind in folgender, nicht abschließenden Tabelle aufgeführt.[1]

Weitere Informationen Bezeichnung, Name ...
BezeichnungName
M2halbtägige Hauptmondtide
S2halbtägige Hauptsonnentide
K1eintägige Hauptdeklinationstide
O1eintägige Hauptmondtide
N2große elliptische Tide 1. Ordnung zu M2
K2halbtägige Hauptdeklinationstide
μ2große Variationstide zu M2
P1eintägige Hauptsonnentide
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Literatur

  • Andreas Malcherek: Gezeiten und Wellen: Die Hydromechanik der Küstengewässer. Springer-Verlag, 2009, ISBN 978-3-8348-9764-0.

Einzelnachweise

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